- DW: Mit dem Titelthema
[Kurz nacheinander werden sechs mutmaßliche Spione enttarnt. Die Motive: der Ukraine-Krieg, ökonomische Interessen und Angriffe auf die Demokratie.] - DW, Görlach Global: Chinesische Spionage weltweit
[Drei Personen wurden in Deutschland verhaftet, weil sie für die Volksrepublik spioniert haben sollen. Das wirft die Frage auf, wie erfolgreich Chinas Geheimdienste sind.] - Deutschlandfunk: Wie Russland in Deutschland spioniert
[Wegen mutmaßlicher Sabotagevorbereitungen im Auftrag Russlands wurden zwei Männer verhaftet. Auch weitere Fälle sind bekannt. Welche Ziele haben russische Spione und wie gut ist Deutschland gewappnet?]
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Doping im Sport ist unfair gegenüber den Mitbewerbern und auch unverantwortlich für die Gesundheit der Sportler. Gut ist, wenn eine Einrichtung Doping kontrolliert. Skandalös ist, wenn Vorfälle vertuscht werden bzw. die einen bestraft werden, die andern aber weiter Medaillen gewinnen dürfen. Informieren Sie sich, was kurz vor den olympischen Spielen im Sommer an die Öffentlichkeit gekommen ist:
- Sportschau: Das Titelthema (mit Film)
[Für 23 chinesische Spitzenschwimmer blieben im Jahr 2021 positive Dopingproben folgenlos – weil die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA nicht handelte. Drei betroffene Athleten wurden nach dem möglichen Vertuschungsfall in Tokio Olympiasieger.] - DW: Vertuschter Dopingskandal in Chinas Schwimmsport?
[Eine ARD-Dokumentation kommt zu dem Schluss, dass positive Dopingproben von fast zwei Dutzend chinesischen Aktiven offenbar unter den Tisch gekehrt wurden. Auch die Welt-Anti-Doping-Agentur steht am Pranger.] - Deutschlandfunk: Was den Fall China und das Verhalten der WADA sonderbar macht
[Enthüllungen der ARD-Dopingredaktion weisen auf positive Dopingtests in Chinas Schwimm-Elite hin, die möglicherweise vertuscht wurden. Der Aufschrei ist groß, die chinesische Anti-Doping-Agentur (CHINADA) und die Welt-Anti-Doping-Agentur sind im Verteidigungsmodus. Der Überblick über einen bemerkenswerten Fall.]
Respekt für die Cum-ex-Aufklärerin
- Schon im letzten Jahr wurde versucht, der zuständigen Staatsanwältin für die Ermittlung um einen der größten Steuerskandale in der deutschen Nachkriegsgeschichte Steine in den Weg zu legen. Siehe dazu der Beitrag vom 27.09.2023 auf dieser WEB-Seite.
Jetzt schien es wieder versucht zu werden. Dem ist sie aber zuvorgekommen. Man kann nur hoffen, dass Sie auf ihrem jetzt eingeschlagenen Weg doch noch den rund 30.000.000.000 – Euro – Betrug, den wir alle bezahlen müssen, konsequent vor die Gerichte bringen kann. Dazu einige Beiträge und Kommentare:
- FAZ: Respekt für die Cum-ex-Aufklärerin
[Anne Brorhilker geht mit ihrem Abschied als Cum-ex-Aufklärerin ein hohes materielles Risiko ein. Wer ihre Nachfolge antritt, muss nicht nur eine große Lücke füllen.] - RND: Cum-Ex-Chefermittlerin Anne Brorhilker wirft hin
[Im bislang größten Steuerskandal der Republik leitete Anne Brorhilker die Ermittlungen gegen mehr als 1700 Beschuldigte. Nun hat die Oberstaatsanwältin um die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis gebeten. Ihre Vorwürfe gehen in Richtung der Politik.] - Tagesschau: Chefermittlerin kündigt überraschend und übt Kritik
[Ihre Ermittlungen führten zu ersten Urteilen im Steuerskandal Cum-Ex und brachten Kanzler Scholz in Erklärungsnot: Anne Brorhilker verlässt nach WDR-Informationen die Justiz, um an anderer Stelle gegen Finanzkriminalität zu kämpfen.] - Finanz-Wende e.V.: Anne Brorhilker wird Geschäftsführerin der Bürgerbewegung Finanzwende
[Die Kölner Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker, erfolgreichste CumEx-Ermittlerin in Deutschland, wird Geschäftsführerin der Bürgerbewegung Finanzwende.
Als Teil der Geschäftsführung um Gründer Gerhard Schick wird sie für eine bessere Verfolgung von Finanzkriminalität in ganz Deutschland kämpfen.] - Und wer sich dafür interessiert, wie diese Straftaten funktionieren, dem sei folgender Beitrag vom Deutschlandfunk empfohlen: Cum-Ex-Geschäfte – Wie das Verwirrspiel mit Aktien funktioniert
[Mit dubiosen Finanzgeschäften haben Banken und Großinvestoren den deutschen Staat um mehr al 30 Milliarden Euro betrogen. 2021 hatte der Bundesgerichtshof erstmals entschieden, dass Cum-Ex- oder Cum-Cum-Geschäfte eine Straftat sind.]
Endlich haben sich die unterschiedlichen Lager in den USA zusammengerauft und die weitere Unterstützung der Ukraine frei gegeben. Das damit nicht alle einverstanden sind war zu erwarten. Einige Beiträge dazu:
- Ein Zusammenschnitt von Kommentaren beim Deutschlandfunk:
[Das dominierende Thema ist die Billigung des monatelang umstrittenen Militärpakets im Wert von 61 Milliarden Dollar für die Ukraine im US-Repräsentantenhaus. Möglich gemacht hatte die Abstimmung der republikanische Sprecher der Kammer:] - RND: Die große Koalition im Kapitol
[Monatelang haben die US‑Republikaner mit internen Kämpfen die Unterstützung der Ukraine blockiert. Nun endlich hat das Repräsentantenhaus ein neues 60‑Milliarden-Dollar-Paket beschlossen. De facto regiert in Washington damit eine große Koalition, kommentiert Karl Doemens.] - RND: Drei neue Probleme für Trump
[Die Autorität des Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump bröckelt. Sein Nein zu Ukraine-Hilfen ließ sich, wie das Votum im Repräsentantenhaus zeigt, nicht durchhalten. Doch das ist nicht das einzige Thema, dass dem Republikaner auf den Fuß fällt. Eine Analyse von RND‑Chefautor Matthias Koch.] - RND: Aufruhr bei US-Republikanern: Die Wut über die blau-gelben Fähnchen
[Nach der Verabschiedung der milliardenschweren Ukraine-Hilfen durch das US-Repräsentantenhaus könnten schon in wenigen Tagen neue Waffen an die Front geliefert werden. In Kiew und bei der Nato wird der Beschluss gefeiert. Doch der republikanische Parlamentschef Mike Johnson muss um seinen Job fürchten.] - FAZ: Medwedjew wünscht den USA „neuen Bürgerkrieg“
[Putin hat klargemacht, dass er im Abnutzungsringen mit der Ukraine auf eine Ermüdung im Westen setzt. Trotzdem heißt es jetzt aus Moskau, dass die Entscheidung in Washington den eigenen Sieg nur hinauszögere.]
- So ein Beitrag des Deutschlandfunks
[Pflanzen, Tiere und Mikroben aus anderen Erdteilen, die sich hier ausbreiten und heimische Arten verdrängen, werden invasiv genannt. Und diese invasiven Arten spielen eine Schlüsselrolle beim Artensterben, warnt der Weltbiodiversitätsrat.]
Ergänzend einige Beiträge der letzten Wochen über Arten, die auch bei uns das Gleichgewicht stören:
- RND: Schädling oder Nützling? – Diese Käfer sollten Sie im Garten besser (nicht) vernichten
[Es gibt Helden und Bösewichte – auch unter den Käfern. Doch nicht immer wissen Hobbygärtnerinnen und Gärtner, ob auf dem Blütenblatt nun ein kleiner Schädling oder Nützling sitzt. Wir stellen jeweils fünf schädliche und nützliche Käferarten vor.] - RND: Buchsbaumzünsler loswerden: So können Sie den Schädling bekämpfen
[Wer in seinem Garten Buchsbäume gepflanzt hat, ist in guter Gesellschaft. Der Buchsbaum ist hierzulande das am häufigsten angepflanzte Zier- und Nutzgehölz. Das Gehölz ist aber seit einigen Jahren einer Bedrohung ausgesetzt: dem Buchbaumzünsler. Wir erklären, was Sie gegen den Schädling tun können.] - Tagesschau: Asiatische Hornisse breitet sich aus
[Die Asiatische Hornisse gehört eigentlich nicht nach Deutschland, breitet sich aber trotzdem hierzulande aus. Bevorzugt vertilgt sie Honigbienen und andere Insekten. Naturschützer sind besorgt.] - MRD: Invasive Rote Feuerameise erstmals in Europa nachgewiesen
[Die Rote Feuerameise gilt als besonders aggressive Art, ihr Biss ist sehr schmerzhaft. Erstmals wurden die Tiere nun auch in Europa entdeckt – und das gleich zu Tausenden.] - RND: Possierlicher Plagegeist: Der Waschbär breitet sich aus – und bedroht heimische Tierarten
[Seit zwei Waschbärpaare vor 90 Jahren in Nordhessen ausgesetzt wurden, haben sich die Tiere bundesweit enorm ausgebreitet. Experten zufolge sind sie eine Bedrohung für die Vielfalt heimischer Arten.] - RBB: Kolkraben greifen bei Finsterwalde mehrfach Gänse und Rinder an
[Auf einem Hof bei Finsterwalde geht die Angst vor Kolkraben um. Weil die Vögel immer wieder Tiere angreifen, müssen trächtige Kühe umziehen, die Gänsemast wird eingestellt. Der Hof kann nichts gegen die Vögel unternehmen.]
- Im Newsletter von April informiert die Sparkasse über mehrere kostenlose Online-Vorträge (per Zoom).
[Seit 2017 ist der DSGV stellvertretend für die Sparkassen-Finanzgruppe Mitglied bei der Initiative „Deutschland sicher im Netz e.V.“ (DsiN). Als gemeinnütziges Bündnis unterstützt DsiN Verbraucher:innen und Unternehmen im sicheren und souveränen Umgang mit der digitalen Welt.
Schirmherr von DsiN ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat.]
Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Infos und die Zugangsdaten finden Sie im Beitrag. - Informationen zum Projekt „Digitaler Engel“ und weitere Onlineschulungen erhalten Sie auf deren WEB-Seite.
- Den Begriff „Silver-Ager“ hat der Eine oder Andere schon mal gehört und dabei an ältere Mitbürger mit grauen Haaren gedacht. Jetzt taucht der „Golden Ager“ auf.
Eine Erklärung könnte die Tabelle in dem englisch-sprachigen Beitrag „History of American comics“ von Wikipedia liefern.
Wenn der Frost wiederkommt
Glaubt man der Wettervorhersage, so könnte es Anfang kommender Woche, auch in Aachen, nachts zu leichtem Frost kommen. Nach einer alten Bauernregel kann das noch bis zu den „Eisheiligen“ passieren.
Zwei Beiträge, wie Sie empfindliche Pflanzen in dieser Zeit schützen können:
- RND: Zeitungspapier, Vlies und Wäscheständer – Wenn der Frost wiederkommt: sieben Tipps, wie Sie Pflanzen vor der Kälte schützen
[Bis Mitte Mai kann es nachts noch frieren. Nicht jede Pflanze verträgt die niedrigen Temperaturen. Hier lesen Sie, wie man Beete, Kübel und Kästen vor Nachtfrösten schützt – mit Dingen, die fast jeder im Haushalt hat.] - MDR: Obstbäume und Kübelpflanzen vor Frost schützen
[Kaum haben wir den Frühling begrüßt, ist der Frost schon wieder da. In kalten, klaren Nächten können Kübel- und Gemüsepflanzen und auch Obstbaumblüten erfrieren. Hier unsere Tipps, wie Sie Ihre Pflanzen schützen können.] - Wikipedia: Eisheilige
Diesen Satz des Dichters Friedrich Hölderlin zitiert das RND in seinem Kommentar zur Situation in Nahost. Daneben noch zwei weitere Beiträge zum Thema.
- RND: Der Mullah muss weg – Die Iran-Krise als Chance nutzen
[Das Regime in Teheran ist international isoliert wie noch nie. Diese Situation gilt es zu nutzen, meint RND-Chefautor Matthias Koch – und fordert eine neue politische Strategie, die sich gegen eine Fortsetzung der Herrschaft der Mullahs richtet.] - DW: Jordanien: Kritik an Hilfe für Israel gegen Angriff aus Iran
[Trotz andauernder Proteste gegen den Krieg im Gazastreifen hat Jordanien ausgerechnet Israel bei der Abwehr iranischer Angriffe geholfen. Das gefällt nicht allen Bürgern. Amman spricht von Selbstverteidigung.] - RND: Die Lage im Nahen Osten ist extrem gefährlich auch für Deutschland
[Der jüngste Angriff des Iran auf Israel birgt ein enormes Eskalationspotenzial. Die Bundesregierung muss Israel den Rücken stärken – und zugleich mäßigend auf seine Regierung einwirken. Das ist eine komplexe Aufgabe, kommentiert Markus Decker.]
Nicht nur unser Bundeskanzler Scholz lernt, dass die Machthaber verschiedener Länder zuerst ans eigene Land denken. Dazu gehört auch China. Einige Beiträge rund um die Reise des Bundeskanzlers und die Ziele Chinas.
- FAZ: Xi Jinping und die Ukraine: Wenn etwas dem Westen schadet, ist er dafür
[Wer mit dem chinesischen Staatschef spricht, hört viele schöne Worte. Doch China profitiert von den Problemen, die etwa Putin dem Westen bereitet. Daher ist auf absehbare Zeit nicht viel Positives von Peking zu erwarten.] - Tagesschau: Exportschwemme und De-Risking – Deutschland in der China-Falle
[Die China-Reise von Bundeskanzler Scholz ist eine schwierige Mission: Einerseits will sich die EU gegen eine chinesische Exportschwemme wehren. Andererseits ist die deutsche Wirtschaft noch immer stark abhängig von China.] - DW: Görlach Global: Janet Yellen, China und die Globalisierung
[US-Finanzministerin Janet Yellen war vier Tage lang in China. Ihr Besuch sollte das Verhältnis der wirtschaftlichen Konkurrenten entspannen. Aber die Geschäftsgrundlage stimmt nicht, meint Alexander Görlach.] - RND: Probleme bei Tesla: Häme ist nicht angebracht
[Elon Musk fackelt nicht lange beim Job-Abbau. Aber wenn die Amerikaner ein Problem haben, haben andere größere, meint Stefan Winter. Häme wäre deshalb der falsche Reflex.]