- DW: Island stimmt gegen neue EU-Beitrittsverhandlungen
[In dem Referendum standen vor allem Islands Fischereiressourcen und die nationale Souveränität im Mittelpunkt. Zugleich wurde darüber gestritten, wie der Inselstaat seine Sicherheit künftig gewährleisten soll.] - Tagesschau: Der Wunsch nach Souveränität siegt
[Island sagt Nein zu neuen Beitrittsverhandlungen mit der EU und setzt auf einen eigenen Weg. Auch finanzstarke Kampagnen beeinflussten die Debatte. Doch am Ende, meint Jana Sinram, überwog ein Wunsch: der nach Souveränität.] - Tagesschau: Mit dem Titelthema.
[Die Isländer haben sich in einem Referendum gegen eine Wiederaufnahme von EU-Beitrittsgesprächen entschieden. Doch die knappe Abstimmung zeigt: Die Frage nach Islands Platz in Europa ist noch längst nicht geklärt.] - taz: Island steht nicht für die Attraktivität der EU
[Die EU sollte die Abfuhr nicht persönlich nehmen. Die Isländer*innen lieben ihre Unabhängigkeit und ein Abkommen mit der EU existiert bereits.]
Autor: admin
Leichte Kost zum Sonntag
- RND: Warum springen immer alle auf, sobald das Flugzeug steht?
[Menschsein kann anstrengend sein. Vor allem, wenn es eng wird. Im ICE-Mittelgang. Im Fahrstuhl. Im Flugzeug. Oder wenn am Büfett die Scampi knapp werden.] - taz: Wir haben auch keine Lust mehr
[Helge Schneider hat uns mit seinem Konzertabbruch bei einer Landesgartenschau inspiriert. Sechs Geschichten über den Moment, in dem auch für uns Schluss war.] - taz: Kampfschrei von ganz unten
[Gegen Nachbarn und überhaupt alles hilft das sagenhafte Multifunktionsspray WD-40 mit seiner Antiquietschstärke.]
Die Lieblingsschülerin
Viel ist in den letzten Jahren über sexuelle Übergriffe an Schutzbefohlenen im kirchlichen Bereich und im Sport in Medien erschienen.
Es ist auch einiges aufgearbeitet und im Bereich der Vorbeugung verbessert worden.
Ein blinder Bereich scheinen noch die Schulen zu sein. Der Deutschlandfunk hat sich des Themas angenommen und einen 5-teiligen Podcast erstellt.
- DLF: Trailer, 2 min, mit Links zu den weiteren Folgen: Mit dem Titelthema
[Drei Schülerinnen sind 15 Jahre alt, als ihre Lehrer mit ihnen eine Beziehung beginnen. Heute fragen sie sich: Wie konnte der emotionale und sexuelle Missbrauch lange unbemerkt bleiben? Ein Podcast über sexualisierte Gewalt an Schulen und die Folgen.] - DLF: Warum wir über Missbrauch an Schulen sprechen müssen
[Das Muster ist immer gleich: Ein Lehrer hört zu, wird zur Vertrauensperson. Dann überschreitet er Grenzen. Der Podcast „Die Lieblingsschülerin“ zeigt: Emotionaler und sexueller Missbrauch an Schulen ist kein Einzelfall. Es ist ein riesiges Tabu.] - In diesem Zusammenhang der Hinweis auf das Kinder- und Jugendtelefon 116 111
(Quelle: https://www.dastelefonbuch.de/Notruf)
[Probleme von Kindern und Jugendlichen, Web-Sorgen, sexueller Missbrauch]
- FAZ: Mit dem Titelthema.
[Beutet der Osten den Westen aus? Viele Milliarden Aufbauhilfen und nichts als Undank? Nein, sagt der Soziologe Steffen Mau. Wer den Osten als undankbares Kind behandelt und nach Taschengeldentzug ruft, macht es sich zu leicht.] - ZDF, 3 Dokus, je 45 min: Das war die DDR.
[Die dreiteilige Reihe beleuchtet die 40-jährige Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik. Dabei kommen prominente Zeitzeugen und Historiker zu Wort. - DW, mit Film 10 min: Faktencheck – Fake-Kampagne zu neuer Teilung Deutschlands
[Angeblich unterstützen Prominente und Unternehmer eine erneute Teilung Deutschlands. Doch die Videos im Netz sind Teil der russischen Desinformationskampagne „Matrjoschka“. DW Faktencheck zeigt, was dahintersteckt.]
Ein aktueller Bericht über China und ein älterer über Russland.
- ZDF: Wie Peking seine Bürger kontrolliert
[Das Social-Credit-System galt als Symbol für Chinas Überwachungsstaat. Heute kontrolliert Peking die Bevölkerung vor allem mit Kameraüberwachung, Gesichtserkennung und KI.] - RND: Überall Kameras – Russland überwacht Bürger landesweit mit digitaler Technologie
[Aktivistinnen werden mittels Gesichtserkennung in U-Bahn-Kameras festgenommen, Onlinevorladungen machen Wehrdienstverweigerern Druck: Der russische Staat kontrolliert seine Bürger massiv mit digitaler Technologie – und setzt jetzt auch Künstliche Intelligenz ein.]
Keine leichte Kost was uns die FAZ mit den beiden folgenden Beiträgen vermittelt.
- Cybersicherheits-Expertin – „KI probiert Angriffswege schneller aus, als ein Mensch das könnte“
[Künstliche Intelligenz von Open AI und Anthropic hat ungeplant Cyberangriffe durchgeführt. Wie gefährlich ist das? Und was kann jeder tun, um sich zu schützen? Wozu Cybersicherheits-Expertin Haya Schulmann rät.] - Mit dem Titelthema.
[Die KI-Forscher Eliezer Yudkowsky und Nate Soares warnen in ihrem Buch „If anyone builds it, everyone dies“ eindringlich davor, jetzt schon übermenschliche Computer zu entwickeln. Denn wir können das nicht kontrollieren. Ein Auszug.]
- FAZ: Mit dem Titelthema.
[Auf Social Media gibt es einen weiteren Wahnsinnstrend: Bei der „Driving Wrong Way Challenge“ geht es darum, absichtlich auf der falschen Straßenseite zu fahren. Das forderte zuletzt zwölf Tote. Und was sagt Tiktok?]
(Vorab der letzte Absatz des Kommentares:
[Für die „Driving Wrong Way Challenges“ bezahlen die von allen guten Geistern verlassenen Falschfahrer indes unter Umständen mit dem Leben, ihrem eigenen und dem derjenigen, deren Wege sie kreuzen. So zeigt sich wieder einmal, dass die vermeintlich so perfekt funktionierende Selbstkontrolle der Social-Media-Konzerne versagt. „Wir erlauben keine Drohungen, keine Anstiftung oder Verherrlichung von Gewalt, keine Förderung von Straftaten und keine Anleitungen zu schädlichen Handlungen“, heißt es in den Hausregeln von Tiktok. Das ist Schall und Rauch. Die Raserei geht weiter.])
Was muss noch alles passieren, damit gesundheits- und lebensgefährliche „Challenges“ gestoppt werden? Man kann sich nur wundern, welche „Challenges“ im Moment „in“ sind, wenn man mal im Internet danach sucht.
An dieser Stelle bewusst kein Link zu einer Übersicht.
- Deutschlandfunk: Griechenlands Sechstagewoche – Länger arbeiten, weniger verdienen
[Vor zwei Jahren hat Griechenland die Sechstagewoche eingeführt, inzwischen sind auch 13-Stunden-Tage möglich. Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit sinkt. Bei den Beschäftigten kommt davon wenig an.] - Deutschlandfunk: Viertagewoche in Island – Kürzer arbeiten, gleich verdienen
[Vier Tage arbeiten und trotzdem volles Gehalt: Für viele Beschäftigte in Island ist das längst Realität. Das Modell bringt mehr Freizeit, sorgt aber auch für Kritik von Arbeitgebern und teilweise für Einschränkungen bei öffentlichen Angeboten.]
Social-Media und Einsamkeit
- DW, (Film (1. Beitrag bis 12:20 min)): Epidemie der Einsamkeit in Zeiten totaler Vernetzung
[Internet und Soziale Medien versprechen globale Gemeinschaft, doch junge Menschen sind heute so einsam wie nie zuvor.] - taz, ein etwas spitzzüngiger Kommentar: Social-Media-Sucht – Schuld sind nicht nur die bösen Konzerne
[Wer Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche fordert, sollte sein eigenes Verhalten kontrollieren. Erwachsene sind hier oft kein gutes Vorbild.]