Gewalt gegen Frauen bis hin zum Mord, leider ein kaum beachtetes Thema. Und dann gibt es noch die Meinung, dass nicht jeder Femizid ein Mord sei (dazu an dieser Stelle aber kein Link).
Zwei Abschnitte aus den folgenden Beiträgen:
[Klar ist, die Bekämpfung muss früh ansetzen. Nämlich da, wo die Gewalt losgeht, und nicht erst da, wo sie endet. Doch der politische Wille, die Konzepte umzusetzen, fehlt. Denn zur Wahrheit gehört auch: Femizide sind die gewaltvollste Ausprägung des Patriarchats. Ein System, das wir abschaffen müssten, wenn wir möchten, dass Frauen und Queers in Sicherheit leben können.]
[„Ich glaube, es wäre einiges gewonnen, wenn wir in Deutschland im Kindergarten oder spätestens in der Schule entsprechende Fächer hätten, wo Geschlechterrollen kritisch reflektiert werden, wo den Kindern auch abseits der Erziehung zu Hause Kommunikation und Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung beigebracht wird.“]
- taz: Der alltägliche Mord an Frauen – Ein Wort ist nicht genug
[Wir nennen sie „Femizide“ und fordern eigene Strafbestände. Doch solange Morde aus Frauenhass als tragische Einzelfälle gelten, wird nichts besser.] - msn: Femizid in Italien – Mann wirft seine Ex-Freundin (45) von einer Autobahnbrücke
- msn: Zwei neue Femizide in Österreich – und ein trauriger Rekord
- Tagesschau: Studie über Tötung von Frauen – Wie es zu Femiziden kommt
[Wie viele Femizide gibt es in Deutschland? Und was genau ist überhaupt ein Femizid? Eine Studie zeigt: Oft ist am Anfang eine Trennung – häufig stehen dahinter Eifersucht und Sexismus.] - rbb24: Gewalt gegen Frauen – Prävention am besten schon im Kindergarten
[Zwei mutmaßliche Femizide in Brandenburg gab es innerhalb weniger Tage. Johanna Czorny von der Fachstelle Gewaltprävention Brandenburg sagt: Gewalt kann wieder verlernt werden – aber besser sollte die Prävention viel früher ansetzen.] - Wikipedia: Femizid