- RND: Härtere Sanktionen und geringere Schonvermögen – Was sich durch die Bürgergeldreform ändern soll
[Bis zur letzten Minute rangelten Union und SPD um den Umbau des Bürgergeldes. Für die Bezieher soll es künftig deutlich strenger zugehen. Doch mit dem Kabinettsbeschluss ist die Sache noch lange nicht ausgestanden.] - Tagesschau, Kommentar: Mit dem Titelthema.
[Mit dem Beschluss zur Grundsicherung ist nur der erste Schritt getan. Jetzt muss sich die Regierung mit der Frage beschäftigen, wieso überhaupt so viele Menschen Hilfe vom Staat brauchen.]
Als Beispiel zwei bedrückende Beiträge wie riskant es ist, in Diktaturen bzw. Autokratien sich für demokratische Werte einzusetzen, in einem Fall sogar für einen 14-Jährigen.
- TAZ: Politische Repression in Hongkong – Tschüss, Demokratie
[China zieht die Daumenschrauben in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong weiter an. Europa sollte genau hinsehen.] - Tagesschau, Hörfunkbeitrag 25min: Strafkolonie als Teenager – Putins System der Unterdrückung
(Aus der Serie 11km)
Zu diesem Thema einige Beiträge, Kommentare und Beispiele aus der letzten Zeit, wie nicht nur Algorithmen versuchen, uns „alternative Wahrheiten“ zu vermitteln.
- FAZ: Mit dem Titelthema.
[Demokratie lebt davon, dass aus „Irgendwem“ ein „Jemand“ werden kann – doch in einer Welt, in der Algorithmen Lügen belohnen, gerät dieses Versprechen ins Wanken.] - FAZ: FRAKTUR – Lieber Daniela Katzenberger als Johann Wadephul
[Beim Abholen und Mitnehmen versagen unsere Politiker immer wieder. Aber in Einzelfällen auch wir Journalisten.] - Deutschlandfunk, Hörfunkbeitrag 4min: Pressefreiheit – Es gibt keinen Raum mehr für Differenzierung
[Die Anfeindungen gegen ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann oder „Bild“-Redakteur Paul Ronzheimer: Für Martin Krebbers zeigen beide Fälle, wie sehr Journalisten unter Druck stehen. Perspektivenreicher Journalismus sei inzwischen eine Frage von Mut.] - Tagesschau: Mehr Schutz gegen Einschüchterung per Klage
[Sie richten sich gegen Journalisten, Aktivisten, Wissenschaftler und sollen sie mundtot machen: Einschüchterungsklagen oder auch SLAPP. Das Kabinett hat jetzt einen Gesetzentwurf gegen dieses Vorgehen beschlossen.] - DW: „Hall of Shame“ – Trumps Regierung nimmt Medien ins Visier
[Eine neue Internetseite nennt Journalisten beim Namen, die Trumps Regierung für Lügner hält. Experten warnen: Das mache die Presse angreifbar und setze die Demokratie in den USA unter Druck.] - Tagesschau: Trump-Sprecherin beleidigt Journalisten
[Die Sprecherin des Weißen Hauses, Leavitt, hat mit beleidigenden Worten auf die Frage eines Journalisten zum geplanten Treffen von Trump und Putin reagiert. „Deine Mutter war’s“, schrieb sie ihm. Es ist nicht der erste Affront.] - DW: DW nun „unerwünscht“ in Russland – Was bedeutet das?
[Russland hat die Deutsche Welle zur „unerwünschten Organisation“ erklärt. Was sind die Folgen? Kann man die DW in Russland noch risikolos nutzen?]
Gestern begann für die Juden ihr achttägiges Lichterfest.
Leider mischt sich in die Freude die Trauer um die Toten und Verletzten vom Anschlag in Sydney.
- ZDF: So feiern Juden Chanukka
[Wenn am Adventskranz die dritte Kerze brennt, entzünden Juden die erste Kerze am achtarmigen Chanukka-Leuchter. In der Regel wird an dem Fest ausgelassen und fröhlich gefeiert.] - DW: Was wird beim jüdischen Chanukka-Fest gefeiert?
[Das Lichterfest erinnert im Judentum an die Befreiung aus der griechischen Herrschaft. Was es mit den acht Kerzen auf sich hat und welches Gebäck auf den Tisch kommt – die DW klärt auf.] - FAZ: Anschlag in Sydney – Eine absehbare Eskalation
[Sydney steht für den Rest der Welt: Das jüdische Leben ist bedroht. Auch in Deutschland sollte dieser Anschlag mehr als eine Warnung sein. Der Antisemitismus quillt aus allen Poren.] - Wikipedia: Chanukka
- FAZ: Mit dem Titelthema
[Für viele Menschen gehören Streit und Erwartungsdruck zum Weihnachtsfest dazu. Doch das muss nicht sein. Was es braucht, ist ein bisschen Mut zur Selbstfürsorge.] - FAZ: „Finger weg bei allem, was zu groß, zu klein, zu kurz oder zu lang ist“
[Ein Tier zu Weihnachten? Die EU will strenger gegen illegalen Welpenhandel vorgehen. Tierärztin Kirsten Tönnies erklärt die Masche der Kriminellen, worauf man beim Tierkauf achten sollte – und sie erzählt vom toten Welpen in ihrem Gefrierschrank.]
Neben dem Beitrag der Tagesschau weitere zwei mit Gründen für Pessimismus und Optimismus.
Zum Schluss noch Tipps, was jeder selbst zum Klima- (und Umwelt-) schutz beitragen kann.
Nach ein Satz aus dem letzten Beitrag:
[In einem Aquarium führt ein einziger Zigarettenstummel schon nach kurzer Zeit zu Lähmungen und Beeinträchtigungen des Nervensystems der Fische und nach vier Tagen zum Tod.]
- Tagesschau: Mit dem Titelthema.
[Um die Umwelt steht es schlimmer als befürchtet: Die Temperaturen steigen weiter, Arten verschwinden immer schneller, Müllberge wachsen. Das zeigt ein UN-Bericht. Forscher warnen vor kurzsichtigen Entscheidungen.] - Deutschlandfunk: Sechs Gründe für Pessimismus in der Klimakrise
[Die nächste UN-Klimakonferenz steht an. Das sollte eigentlich Hoffnung geben im Kampf gegen den Klimawandel – doch die Zeichen stehen nicht gut. Ein erster Kipppunkt im Klimasystem ist bereits erreicht, und die internationale Kooperation bröckelt.] - Deutschlandfunk: Sechs Gründe für Optimismus in der Klimakrise
[Zehn Jahre nach Beschluss des Pariser Klimaabkommens scheint das 1,5-Grad-Ziel in weite Ferne zu rücken. Doch überraschend viele Trends machen Mut: Insbesondere der Boom der Solarenergie hat das Potenzial, eine Trendwende herbeizuführen.] - Greenpeace: 11 Tipps für mehr Klimaschutz im Alltag
[Tipps zum Einsparen von CO2 gibt’s jede Menge. Doch wie viel bringt welche Maßnahme? Hier sind zehn Tipps, die für den Klimaschutz wirklich wichtig sind.] - NABU: Klimaschutz beginnt im Haushalt – Die 77 besten Klimaschutz-Tipps
[Wer etwas zum Klimaschutz beitragen möchte, sollte darauf achten, Energie einzusparen. Aber auch an anderen Stellen ist Handeln gefragt. Wussten Sie, dass zu hoher Fleischkonsum das Klima negativ beeinträchtigt?] - Bund-SH: Zigarettenkippen
[Zigarettenkippen sind weltweit das häufigste Abfallprodukt in der Natur! Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden rund 5,6 Billionen Zigaretten pro Jahr geraucht. Bis zu zwei Drittel davon werden achtlos auf den Boden geworfen und landen in unserer Umwelt. Und das hat schwerwiegende Folgen.]
Vor rund 30 Jahren zerfiel das ehemalige so beliebte Urlaubsland Jugoslawien in teils sehr brutalen Kriegen. Dazu einige informative Beiträge.
Sehr empfehlenswert die beiden Links zu den Interviews am Ende des Beitrages der „Radlerin“.
Zunächst aber zwei Artikel, wie auch heute ein gemeinsames Leben möglich ist.
- Deutschlandfunk, Hörfunkbeitrag 29min: Bosnien-Herzegowina – Wenn Bürger den Staat ersetzen müssen
[Das Friedensabkommen von Dayton beendete 1995 den Krieg in Bosnien-Herzegowina, zementierte aber eine politische Struktur, die bis heute jede Erneuerung erschwert. Zum Glück gibt es Menschen, die das nicht einfach hinnehmen.] - DW, Hörfunkbeitrag 5min: Mit dem Titelthema.
[Vor 30 Jahren erschütterte das Massaker von Srebrenica Europa. Mitten im Krieg gab es ein Dorf, das anders war: Baljvine. Hier verhinderten Serben und Muslime Gewalt — und kämpfen bis heute gemeinsam für ihre Anliegen.] - GEO: Zeitzeugen erinnern sich an das Grauen von Srebrenica
[Als der Krieg im zerfallenden Jugoslawien 1992 die Teilrepublik Bosnien erreicht, nehmen die Kämpfe abermals an Brutalität zu, leidet vor allem die Zivilbevölkerung immer mehr. Seinen fürchterlichen Tiefpunkt findet der entfesselte Konflikt in der Umgebung der Kleinstadt Srebrenica. Betroffene erinnern sich] - Die Radlerin: Vukovar – Gedenken an den Jugoslawienkrieg
- Wikipedia: Jugoslawienkriege
Drei aktuelle Themen rund um den russischen Angriff auf die Ukraine.
- Tagesschau: Mit dem Titelthema.
[Der ukrainische Präsident Selenskyj hat Wahlen unter Bedingungen ins Spiel gebracht. Das ist geschickt, meint Florian Kellermann. Denn nun sind die USA am Zug.] - RND: Russische Schattenflotte – Ukraine greift offenbar erneut Tanker im Schwarzen Meer an
[Neuer Angriff auf ein russisches Schiff im Schwarzen Meer? Zuletzt gab es Vorfällen mit Handelsschiffen. Nun berichten ukrainische Medien mit Verweis auf Geheimdienstquellen von einem neuen Angriff.] - FAZ: Ukraine-Hilfe – Die bösen Belgier
[Die belgische Regierung wird in die Rolle eines EU-Parias gedrängt, der mit seinem Widerstand gegen die „Reparationsanleihe“ für die Ukraine Russland in die Hände spielt. Zu Unrecht.]
Die wesentlichen drei letzten Absätze des Artikels:
[Friedrich Merz hat vielmehr zugelassen, dass Belgien in die Rolle eines EU-Parias gedrängt wurde, der – ähnlich wie sonst allenfalls Ungarn – den europäischen Fortschritt aufhält. Dabei hat der belgische Ministerpräsident Bart De Wever völlig recht: Die belgischen Bedenken, die er schon auf dem EU-Gipfel Anfang Oktober in Kopenhagen zu Protokoll gegeben hatte, hat bis vor Kurzem niemand zur Kenntnis, geschweige denn ernst genommen. Merz redet jetzt davon, dass die von der Reparationsanleihe ausgehenden Belastungen „gleichmäßig verteilt“ werden müssten. Was bedeutet das?
Weil – abgesehen von Eurobonds – nie eine wirkliche Alternative zu der Reparationsanleihe in Betracht gezogen wurde, droht der ungelöste Konflikt jetzt den EU-Gipfel in der kommenden Woche zu beherrschen, mit offenem Ausgang. Viel zu lange setzte man in Brüssel und Berlin darauf, dass der von der EU ja auch abhängende Gründungsstaat schon einlenken werde. Da das nicht passiert ist, wird De Wever nun als Rechtspopulist und Russlandversteher dämonisiert, der in eine Reihe mit dem Ungarn Viktor Orbán zu stellen sei.
Dabei wird nicht nur übersehen, dass De Wever innenpolitisch die Unterstützung von ganz links bis ganz rechts hat. Übersehen wird auch, dass die belgischen Sorgen um die bei Euroclear lagernden Guthaben nicht nur Belgien betreffen, sondern die ganze EU. Deren Mitgliedstaaten verdrängen weiterhin, dass die Unterstützung der Ukraine sie etwas kostet und neue Prioritäten in den öffentlichen Ausgaben erfordert.]
Eine Schande für Deutschland
Ein treffender Satz eines Korrespondenten aus dem zweiten Beitrag zu dem Umgang mit Afghanen mit Aufnahmezusage nach Deutschland.
Heute ist auch der Tag der Menschenrechte. Gerade auch zu diesem Anlass blicken „die Grünen“ auf dieses Trauerspiel.
Schade, dass diese Partei nicht mehr mitregiert.
- Tagesschau: Afghanische Ortskräfte – Dobrindts Versprechen – gebrochen
[Innenminister Dobrindt wollte nur noch die Afghanen aufnehmen, die er aufnehmen muss. Mit einer Ausnahme: Ortskräfte. Für die habe man eine Verantwortung. Doch diese Zusage hält er nun nicht ein.] - NDR: „Leben aufgegeben, alles verkauft“ – Afghanen kämpfen um ihre Einreise
[Zuletzt sind mehrfach Flieger mit afghanischen Familien an Bord in Deutschland gelandet, denen die Bundesregierung schon vor Jahren Schutz zugesagt hatte. Für alle gilt: Sie mussten ihre Einreise vor deutschen Gerichten durchsetzen.] - Tagesschau, 21.11.2025: Festsitzende Afghanen in Pakistan – Grüne zitieren Dobrindt vor den Innenausschuss
[Hunderte Afghanen mit Aufnahmezusage warten seit Monaten in Pakistan auf ihre Einreise nach Deutschland. Sogar Geld bot die Bundesregierung für einen Aufnahme-Verzicht. Innenminister Dobrindt soll sich nun im Innenausschuss erklären.] - Tagesschau, 19.11.2025: Afghanen mit Aufnahmezusage – Ein obszönes Angebot, eine Blamage für Dobrindt
[Innenminister Dobrindt ließ Afghanen mit Aufnahmezusage Geld bieten, damit sie nicht nach Deutschland kommen. Nur wenige nahmen das an. Eine Blamage für Dobrindt, meint Peter Hornung.] - Grüne-Bundestag: Wort halten, Leben retten – Visa für Afghan*innen erteilen
[„Wenn auch nur ein Mensch durch die Verantwortungslosigkeit des Bundesinnenministers zu Schaden kommt, dann wird es nicht reichen, Fehler einzuräumen. Dann müssen Konsequenzen folgen.“] - Grüne-Bundestag: Max Lucks und Schahina Gambir zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember
[Tag der Menschenrechte: Die Würde ist unantastbar – Menschenrechte beginnen vor der eigenen Haustür]