- RND: Mit dem Titelthema.
[Die Atemwegserreger sind los und machen mehr Menschen hierzulande krank. Das zeigt der aktuelle RKI-Bericht – für alle Altersgruppen. Welche Keime derzeit kursieren, was präventiv und bei Krankheit hilft und womit in den kommenden Wochen zu rechnen ist.]
[Wenn es um Corona geht, sind der WHO zufolge Auffrischungsimpfungen nach wie vor ein „äußerst wirksames Mittel“, um Krankenhausaufenthalte und Todesfälle zu verhindern. Auch werde es dadurch weniger wahrscheinlich, an Long Covid zu erkranken.] - RND: Impfungen – Virologe Drosten über Corona: „Inzwischen sind wir in einer Situation, in der der Grippe-Vergleich zutrifft „
[Christian Drosten hält das Coronavirus mittlerweile für ähnlich gefährlich wie Grippeviren. Der Virologe nennt dafür zwei Gründe. Zu Beginn der Pandemie sei diese Einordnung aber eine Fehleinschätzung gewesen.] - 3sat, Interview (30min): Long COVID bei Kindern und Jugendlichen
[Long COVID bei Kindern und Jugendlichen verläuft oft anders als bei Erwachsenen. Auch bei den Auswirkungen im Alltag gibt es große Unterschiede. Beispielsweise können lange Fehlzeiten in der Schule lebenslange Folgen haben. Wie kann man den Betroffenen helfen? Nadine Zeller spricht mit Dr. Roland Elling vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Freiburg.] - Zum Abschluss nochmals die Empfehlung, sich die ständig aktualisierten Kurven rund um das Infektionsgeschehen bei NTV anzusehen.
Verschiedene Sichtweisen auf die Tötung des Anführers der Hisbollah.
- DW: Mit dem Titelthema.
[Die Hisbollah ist Irans mächtigster Verbündeter gegen Israel. Doch das Regime in Teheran scheint tatenlos zuzusehen, wie Israel die Schiiten-Miliz im Libanon dezimiert. Was steckt dahinter: Unfähigkeit oder Kalkül?] - FAZ: Ein schwerer Schlag gegen Teherans Abschreckung
[Irans Oberster Führer hält sich nach dem Tod von Hizbullah-Anführer Nasrallah bisher alle Optionen offen. Setzt er auf Eskalation, droht dem Land ein Krieg gegen einen übermächtigen Gegner.] - RND: Ein zweifelhafter Erfolg
[Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah bei einem Luftangriff getötet. Die Miliz bestätigte dies später. Damit wird eine neue Eskalationsstufe erreicht, die einen Flächenbrand im Nahen Osten auslösen könnte, kommentiert Tim Szent-Ivanyi.]
Demokratie lebt vom Kompromiss
Zwei Vorfälle der letzten Tage die uns zeigen, wie schwierig es sein kann eine Demokratie zu leben.
- Deutschlandfunk: Kommentar zum Rück- und Austritt des Vorstands – Die Grüne Jugend hat von Christian Lindner gelernt.
[Nach dem Rücktritt der Parteispitze ist den Grünen nun auch der Parteinachwuchs weggelaufen. Motto: Lieber gar nicht regieren, als schlecht regieren. Doch Demokratie lebt nicht nur vom Einstehen für Überzeugungen, sondern auch vom Kompromiss.]
[Lieber gar nicht regieren, als schlecht regieren. Die Grüne Jugend hat von Christian Lindner gelernt. Und ja, es ist das gute Recht, übrigens nicht nur der Jugend, entlang eigener Wertvorstellungen Grenzen zu ziehen. Demokratie lebt davon, dass Menschen Überzeugungen haben. Und im Zweifel konsequent dafür einstehen.] - RND: AfD im Thüringer Landtag: Ein gescheiterter Putschversuch
[Die Wahl des Landtagspräsidenten scheiterte, nachdem die AfD versuchte, demokratische Prozesse auszuhebeln. Es handelt sich um einen Präzedenzfall, der die gesamte Republik betrifft, kommentiert Markus Decker.] - FAZ: Der Hüter der Landesverfassung
[Klaus-Dieter von der Weiden ist Präsident des Verfassungsgerichts von Thüringen. Die Richter müssen nun im Streit über die Wahl des Landtagspräsidenten entscheiden.] - Nachtrag am 28.09.2024: Tagesschau, Thüringer Verfassungsgericht – Alterspräsident muss Thüringer Landtag abstimmen lassen
[Nach einer chaotischen Landtagssitzung haben Thüringens Verfassungsrichter dem Alterspräsidenten von der AfD eine Art Regel-Korsett verpasst. Für die Fortsetzung der Sitzung am Samstagmorgen gibt das Gericht klare Anweisungen.]
- Die FAZ mit einem Kommentar zum Titelthema.
[Im Osten wählt die Jugend rechts. Bei den Grünen steigt die Jugend aus. Wie hängt das alles zusammen?] - Vielleicht helfen einige Ratschläge aus „Elternwissen“: Umgang mit respektlosen Teenagern: So reagieren Sie richtig!
[Eltern, Lehrer, Erzieher sind dauerhaft besorgt oder verunsichert über die zunehmende sprachliche, aber auch körperliche Gewalt von Jugendlichen. Lesen Sie hier, was Sie als Eltern tun können, um Ihrem Kind eine respektvolle Haltung gegenüber anderen Menschen zu vermitteln.]
Gewalt an Kindern
Neben den Opfern bei den aktuellen Kriegen wie z.B. in Gaza, dem Libanon, der Ukraine und dem Sudan gab es auch Berichte über außerkriegerische Gewalt an Kindern. Nachfolgend einige Beispiele dazu:
- DW: Mord an Kind in der Türkei: Das schweigende Dorf
[Die Türkei wird erschüttert von einem Mord an einer Achtjährigen in einem 500-Seelen-Dorf. Mehrere Tatverdächtige aus dem Umfeld der Familie wurden festgenommen. Doch die Ermittler stoßen auf eine Mauer des Schweigens.] - DW: Unternimmt die Türkei zu wenig gegen Gewalt an Kindern?
[Der Mord an einer Achtjährigen erschüttert die Türkei. Dabei ist er kein Einzelfall. Wie viele Gewalttaten an Kindern verübt werden, wird aber von den türkischen Behörden nicht erfasst. Experten kritisieren das scharf.] - Worldvision: Zwangsheirat: Ein globales Problem mit verheerenden Folgen
[Die Zahl der Zwangsverheiratung von Kindern und Jugendlichen nehmen weltweit zu. Jedes Jahr werden 12 Millionen Mädchen verheiratet, bevor sie 18 Jahre alt sind. Das sind 22 Mädchen pro Minute. Auch etwa 115 Millionen Jungen weltweit sind von Frühverheiratung betroffen – das ist ein Junge pro Schulklasse.] - SOS-Kinderdörfer: Beschneidung von Mädchen und Frauen
[Weibliche Genitalverstümmelung: Fakten und Zahlen zu der grausamen Tradition – und wie sich die SOS-Kinderdörfer im Kampf gegen Mädchenbeschneidung engagieren.]
Zur Eskalation im Libanon und auch dem Krieg mit der Hamas einige Beiträge der letzten Zeit. Beachtenswert auch die Kommentare der Times of Israel (in Englisch):
- FAZ: Mit dem Titelthema.
[Nach der tödlichsten israelischen Angriffswelle in Libanon seit Oktober ist offen, wie sich die Eskalation weiterentwickelt. Dass die Hizbullah kapitulieren könnte, scheint unwahrscheinlich.] - FAZ: Israels Armeesprecher: Hizbullah plante Überfall
[Der in Beirut getötete Hizbullah-Militärkommandeur Aqil wollte angeblich mit seiner Miliz in Nordisrael eindringen. Libanons Außenminister warnt unterdessen vor einer „großen Explosion“. Der Überblick.] - RND: Spektakuläre Aktionen des Geheimdienstes – Das Mossad-Prinzip: „Steh auf und töte ihn zuerst“
[Nach dem spektakulären Schlag gegen Hisbollah-Mitglieder im Libanon zollt die Welt dem Mossad Respekt, gemischt mit Schrecken angesichts der vielen Toten und Verstümmelten. Im Dezember feiert der wohl schlagkräftigste Geheimdienst der Welt sein 75-jähriges Bestehen – alles begann 1949 mit einem bescheidenen Budget und der Jagd auf Nazi-Mörder.] - The Times of Israel: What many westerners don’t get about the Gaza war
[By standing up to Iran and its proxies, Israel prevents the Eastern Mediterranean from falling under the control of radical Islam.] - The Times of Israel: Teachable moments: 9/11 and October 7
[After the worst terror attack on their soil, US educators steered clear of tough questions. It was a dire mistake that Israeli teachers must avoid.] - The Times of Israel: Hostages, heaven, hell, and karma
[Will the dead hostages go straight to heaven? Will they still be judged but their terrible fate is going to give them a ride to paradise? Are they going to be seen as martyrs by the Lord?] - The Times of Israel: Queen Rania and the hypocrisy of ‘anti-Palestinian racism’
[In the Jordanian royal’s skewed moral equation, Hamas atrocities are discounted and Israel has no right to protect its citizens.]
- Mitteilung in den AachenNews vom 21. September:
[Am kommenden Dienstag, 24. September, findet um 17 Uhr eine Sondersitzung des Bürgerforums im Krönungssaal des Rathauses statt. Es geht um Attraktivität und Sicherheit im öffentlichen Raum. Es gibt Klagen wegen auffälligem, teilweise aggressivem Betteln, Verunreinigungen sowie offenem Drogenkonsum und wegen der Obdachlosen. Die Verwaltung hat ein Konzept entwickelt und möchte das vorstellen und dazu Meinungen einholen.
Alle Aachener*innen sind eingeladen, an der Sitzung des Bürgerforums teilzunehmen und mitzudiskutieren.] - Komplette Mitteilung der Stadt Aachen.
- Tagesordnung der Sitzung.
Gestern war der Welt-Alzheimertag. Auch die StädteRegion beteiligt sich schon seit zwei Wochen mit einem bunten Programm daran.
Die kommende Woche bietet sie noch einiges für Interessierte.
- Aachener-Sonntagszeitung: Alzheimertage in der StädteRegion Aachen starten in die letzte Woche.
- WEB-Seite der Stadt Aachen: Mit dem Gesamtprogramm.
- Deutsche-Alzheimer Gesellschaft: Welt-Alzheimertag am 21. September
[Weltweit sind etwa 55 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Bis 2050 wird die Zahl voraussichtlich auf 139 Millionen steigen, besonders dramatisch in China, Indien, Südamerika und den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Der Welt-Alzheimertag wurde 1994 von Alzheimer’s Disease International gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Leben gerufen. Seitdem finden am 21. September in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen.]
Einige Beiträge zum Thema Beeinflussung durch russische Propaganda:
- Tagesschau: Mit dem Titelthema nach einem Desinformations-Leak.
[Interne Dokumente der kremlnahen Agentur SDA, die WDR, NDR und SZ auswerten konnten, zeigen, wie die Stimmung in Deutschland beeinflusst werden soll. Ein Ziel: Die Deutschen sollen möglichst viel Angst vor der Zukunft bekommen.] - Tagesschau: Was tun gegen die Propaganda des Kreml?
[Russland hat Deutschland im hybriden Krieg bereits vor Jahren in den Fokus genommen und als herausgehobenes Ziel identifiziert. Bundesregierung und Behörden brauchten Zeit, um sich dagegen aufzustellen.] - DW: Warum Meta ausgerechnet jetzt russische Propaganda verbannt
[Facebook, Instagram, WhatsApp und Threads verbreiten weltweit keine Inhalte russischer Staatsmedien wie RT mehr. Der Zeitpunkt dafür ist wohl kaum zufällig gewählt. Allerdings hat der Schritt nur begrenzte Auswirkungen.]