- RND: Unsere müde Gesellschaft – Wie wir im Alltag Auswege finden
[„Ich bin einfach ständig müde.“ Dieser Satz fällt heute in Büros, Küchen, Klassenräumen und Wartezimmern. Und vielleicht steckt darin längst mehr als ein individuelles Problem. Müdigkeit scheint zu einem gesellschaftlichen Grundgefühl geworden zu sein.] - ARD, Video 44min: Mein Körper. Mein Alter. – Wer bestimmt, wie alt ich bin?
[Wie können wir unser biologisches Alter beeinflussen? Beatrice bekommt für drei Monate ein professionelles Sportprogramm und stellt ihre Ernährung um. Der Vorher-Nachher-Test an der Deutschen Sporthochschule zeigt, was sich alles verändert. Prof. Björn Schumacher ordnet ein, wie aussagekräftig Selbsttests für biologisches Alter sind. Der 82-jährigen Leichtathlet Friedhelm Adorf tritt bei der Deutschen Hallenmeisterschaft an. Wird er seinen Titel erneut verteidigen und wie schafft er es, so fit zu sein? Schauspielerin Gesine Cukrowski kämpft für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung von Frauen über 47 und stellt unseren Blick auf das Altern in Frage. Wer bestimmt, wie alt wir sind?]
Hier geht es um die Möglichkeit eines Geschlechtswechsels durch einfache Erklärung und einem Beispiel, wie diese Möglichkeit auch missbraucht werden kann.
- FAZ: Mit dem Titelthema.
[Das Selbstbestimmungsgesetz muss in dieser Form weg. Wie will man vor Missbrauch schützen, wenn der Missbrauch immanent ist?] - taz: Rechtsextreme Person Liebich soll ausgeliefert werden
[Hetze verbreiten, Haftstrafe kassieren, Geschlechtseintrag ändern und dann nach Tschechien absetzen. Das geht so nicht, sagt jetzt das Landgericht Pilsen.]
Streit über Bafög-Reform
- RND: Ausgerechnet die Forschungsministerin kämpft nicht für die Forschung
[Dorothee Bär verteidigt den möglichen Stopp der längst geplanten und nötigen Bafög-Erhöhung. Studierenden empfiehlt sie, bei Bedarf doch nebenbei zu jobben. Damit riskiert die CSU-Politikerin den nächsten Koalitionsstreit – und verprellt die akademische Zukunft des Landes.] - taz: „Das Bafög ist eine Chancenleistung“
[Bleibt eine Erhöhung der BaföG-Fördersätze aus, wird das insbesondere Nichtakademikerkinder hart treffen, warnt Wolf Dermann von Arbeiterkind.de.] - taz: Von wegen schönste Zeit des Lebens
[Wer unprivilegiert studiert, ist auf Bafög angewiesen. Nicht, um sich ein nettes Leben zu machen. Sondern, weil man sonst zerquetscht wird.] - FAZ: Ein Studentenjob ist keine Zumutung
[Dass Studenten arbeiten müssen, um ihr Studium zu finanzieren, ist kein Skandal. Das Bafög ist nicht eine Sozialleistung wie jede andere.] - taz: Autos sind in diesem Land besser dran als Studierende
[Forschungsministerin Dorothee Bär erklärt die Bafög-Erhöhung für gescheitert. Statt das zu bedauern, beleidigt sie Studierende.]
Gestern endete der Versuch verschiedener Organisationen mit dem Motto „Rauchfrei im Mai“, Sie zukünftig ohne Rauch auf einen gesünderen Weg zu bringen.
Außerdem war gestern der internationale Weltnichtrauchertag.
Zu diesen Anlässen einige Beiträge, die Sie nochmals über diesen „Genuss“ nachdenken lassen kann.
- Tagesschau: Zahl der jungen Raucher steigt leicht
[Etwa ein Fünftel der Deutschen raucht mindestens gelegentlich. Besonders hoch ist der Anteil in der Gruppe der 40- bis 44-Jährigen. Aber auch die Jüngeren greifen wieder etwas häufiger zur Zigarette.] - Tagesschau: Höhere Tabaksteuer soll Jugendliche vom Rauchen abhalten
[Die Zahl der jungen Menschen in Deutschland, die rauchen und vapen, steigt. Gesundheitspolitiker fordern, die Tabaksteuer anzuheben. Auch die WHO appelliert zum heutigen Weltnichtrauchertag, die junge Generation besser zu schützen.] - Tagesschau, Video 7min: Wie Großbritannien eine Generation der Nichtraucher bilden will
- Tagesschau: Wie Großbritannien eine rauchfreie Zukunft plant
[Die britische Regierung will den Tabakkonsum mit drastischen Maßnahmen zurückdrängen. Im nächsten Jahr wird der Verkauf an junge Menschen verboten. Eine Vision, von der auch andere Länder lernen könnten?] - ZDF: Rauchstopp – So erholt sich der Körper
[Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 131.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.
Die gute Nachricht: Wer mit dem Rauchen aufhört, tut seiner Gesundheit schon nach kurzer Zeit etwas Gutes.
Das Unternehmen „PSYTEST“ sucht zur Ergänzung noch verschiedene Studienteilnehmer:
- Ohne Abitur: Männlich und weiblich im Alter vom 18 bis 89 Jahren
- Mit Abitur:
- Männlich von 40 bis 89 Jahren
- Weiblich von 80 bis 89 Jahren
Sind Sie
- neurologisch gesund?
- bereit, einige Fragebogen auszufüllen?
- bereit, an zwei Tagen jeweils zwei Stunden einfache Aufgaben am PC zu bearbeiten?
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich!
Aufwandsentschädigung 60€
Bei Interesse bitte melden unter: 02407 – 50 23 12 80
oder Email an: studie2025@psytest.net
Die Termine können individuell vereinbart werden und finden montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr (letzter Starttermin) statt. Wir testen entweder in Kohlscheid im TPH (Technologie-Park-Herzogenrath) oder in Aachen in der Pauwelstrasse nähe Uniklinik.
Noch einige ergänzende Infos aus der Probandeninformation:
[Ziel dieser Aufmerksamkeitsstudie ist es, Daten gesunder Probanden zu erheben, um die durchschnittliche Aufmerksamkeitsleistung innerhalb verschiedener Altersbereiche und deren Stabilität im zeitlichen Verlauf zu ermitteln. Bevor Patienten in neurologischen und psychiatrischen Einrichtungen neurologisch untersucht werden, müssen grundsätzlich die eingesetzten Verfahren an einer gesunden Stichprobe „normiert“ und „validiert“ (getestet) werden.
Zu diesem Zweck werden Ihnen sowohl am PC als auch mittels „Papier und Bleistifttests“ einfache Aufgaben präsentiert, die unter einer Zeitvorgabe bearbeitet werden sollen. Zusätzlich werden Ihnen noch einige Fragebögen zur Selbstauskunft vorgelegt, um individuelle Merkmale zu erfassen. …]
Kennen Sie Ihre Nachbarn?
Gestern war der bundesweite Tag der Nachbarschaft. In diesem Jahr war angeregt worden, gemeinsam zu feiern.
Aber vielleicht regen die Beiträge auch dazu an, einmal über Ihr Verhältnis zur Nachbarschaft nachzudenken.
In einer guten Nachbarschaft wird auch schon mal geholfen, und nicht nur in Notsituationen.
- RND: Tag der Nachbarschaft: Einfach mal nett sein!
[Der „Tag der Nachbarschaft“ will Zusammenhalt fördern – mit Straßenfesten und Kochabenden. Eine gute Initiative, kommentiert Imre Grimm. Wichtiger wäre aber, sich einfach mal wieder „Guten Tag“ zu sagen.] - FOKUS: Tag der Nachbarschaft bringt Menschen in ganz Deutschland zusammen
[Straßenfeste, Kochabende und Mitmachaktionen: Beim Tag der Nachbarschaft am 29. Mai feiern Menschen bundesweit Zusammenhalt und Vielfalt.] - Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
[Der bundesweite Tag der Nachbarschaft findet 2026 bereits zum neunten Mal statt. Unter dem diesjährigen Motto „Nachbarschaft feiern. Vielfalt erleben.“ bringt die von der gemeinnützigen nebenan.de-Stiftung ins Leben gerufene Initiative auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Menschen zusammen, um ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen Einsamkeit zu setzen.] - Nebenan-de: Tag der Nachbarschaft 29. Mai 2026
Seit 2024 stellen sich Vereine und andere Ehrenamtliche im Stadtpark vor.
(Vorher geschah dies an verschiedenen Stellen in der Stadt beim „Aktionstag Ehrenwert“.)
- Aktionstag morgen, am Samstag den 30. Mai 2026, von 12 bis 17 Uhr im Stadtpark.
- Stadt Aachen: Aachen zeigt Engagement 2026 – das Programmheft ist da!
[Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Tag voller Begegnungen, Aktionen und Inspirationen. Über 185 Vereine, Initiativen und gemeinwohlorientierte Gruppen präsentieren am 30. Mai 2026 im Stadtpark ihr Engagement – mit kreativen Mitmach-Angeboten, spannenden Einblicken und einem bunten Bühnenprogramm für die ganze Familie.]
Symptom demokratischer Unreife
Eine Auswahl von Beiträge die im Zusammenhang ein Bild ergeben, wo im Moment die Risiken für unsere Demokratie bestehen.
Vor allem sollten wir aber auch in uns selbst kehren und nicht mit dem Finger auf andere oder „die da oben“ zeigen. Viel liegt in unserer Hand als Wähler, aber auch in unserm Umgang miteinander.
- FAZ: Politikverdrossenheit – Die Demokratie verdient bessere Demokraten
[Taktische Spielchen in ernsten Zeiten: Wenn die etablierten Parteien partout nicht zusammenfinden, zahlt die Demokratie den Preis. Und die AfD kassiert ihn.] - Deutschlandfunk: Der 8. Mai ist kein Tag der „Befreiung“ mehr
[Wie sprechen wir über die Kapitulation Deutschlands und das Kriegsende vor 81 Jahren? Das Wort von der „Befreiung“ passt nicht mehr, denn es verschleiert, dass Hitler durch Wahlen an die Macht kam und der deutsche Faschismus eine Massenbewegung war.]
[Parallelen zwischen 1933 und 2026
Auch wenn sich 1933 nicht mit 2026 gleichsetzen lässt, so muss man doch wachen Auges auf mögliche Parallelen schauen: Wie damals die NSDAP profitiert heute die AfD von einer Unzufriedenheit mit der deutschen Demokratie. Wie damals die NSDAP bietet heute die AfD radikale Veränderung.
Heute und in Zukunft ist es angesagt, aus der deutschen Geschichte Lehren zu ziehen. Anzuerkennen, dass der Nationalsozialismus eine Massenbewegung war. Wer vom 8. Mai als „Tag der Befreiung“ spricht, verschließt davor die Augen.] - FAZ: Wahl in Sachsen-Anhalt – Das unredliche Spiel der AfD
[Die AfD bereitet sich auf eine mögliche Regierungsübernahme nach der Wahl in Sachsen-Anhalt vor. Und bestätigt alle Warnungen davor.] - taz: Drohende AfD-Regierung in Ostdeutschland – Das Worst-Case-Szenario
[In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern könnte die AfD bald regieren. Was droht konkret Schulen, Verwaltung oder Vereinen? Und wie wappnen sie sich?] - taz: Niederlagenserie der AfD im Osten – Verloren, verloren, verloren, verloren, verloren …
[Die AfD stellt sich als unbesiegbar dar, besonders im Osten. Doch dieses Jahr verlor sie dort bisher fast alle Kommunalwahlen. Was sich daraus lernen lässt.] - DW: Wie eine junge deutsche Hijabträgerin gegen die AfD kämpft
[Als Miss-Germany-Kandidatin trug Büsra Sayed auf der Bühne einen Hijab. Das hat es noch nie gegeben – und missfiel der AfD. Doch die Unternehmerin konterte schlagfertig auf Instagram. Das Echo war überwältigend.]
- Tagesschau: Ukraine beruhigt Bürger und Diplomaten – Die Angst, dass Putins Drohung Erfolg haben könnte
[Der Kreml droht ausländischen Botschaften in Kiew. In der Ukraine sehen viele darin lediglich einen Versuch, Panik auszulösen. Dennoch bleibt die Angst, Diplomaten könnten das Land verlassen.] - DW: EU lässt sich von russischen Drohungen nicht einschüchtern
[Russland hat Diplomaten und Ausländer in Kyjiw aufgefordert, die ukrainische Stadt zu verlassen. Grund sind angeblich bevorstehende Angriffe auf militärische und politische Einrichtungen. Die EU hält das für Panikmache.] - FAZ: Mit dem Titelthema.
[Die neuen Drohungen des russischen Regimes gegen die Ukraine sind ein weiteres Zeichen seiner Schwäche. Darauf reagiert es mit der ihm eigenen Logik.] - taz: Russische Hyperschallrakete Oreschnik – Hohn und Spott für Wladimir Putin
[Kremlnahe Blogger kritisieren den Einsatz von Hyperschallraketen bei russischen Angriffen auf Kyjiw. Das solle von eigenen Misserfolgen ablenken.] - taz: Krieg in der Ukraine – Leben im Rhythmus der Raketen
[Die ukrainische Hauptstadt Kyjiw erlebt in der Nacht zu Sonntag eine der schwersten russischen Angriffswellen seit dem Beginn der Vollinvasion 2022. Unsere Autorin war vor Ort.] - taz: Däumchen drehen für den Frieden
[Ein heißer Sommer droht in der Ukraine und im Baltikum. Aber Europa findet keine angemessene Antwort auf Russlands militärische Eskalation.]