- Tagesschau: Zugeständnisse an Kabul – Mehr Abschiebungen – mehr Taliban-Diplomaten
[Die Bundesregierung plant mehr Abschiebeflüge nach Afghanistan. Nach NDR-Recherchen musste sie dafür offenbar eine Bedingung der Taliban erfüllen] - FAZ: Abschiebungen nach Afghanistan – Nicht die Falschen schützen
[Natürlich müssen afghanische Straftäter schnell abgeschoben werden. Dafür mit den Taliban zu reden, bedeutet noch lange nicht, ihr Regime zu normalisieren.] - taz: Mit dem Titelthema
[In Afghanistan werden Proteste gegen die Verhaftung von Frauen brutal niedergeschlagen. M. aus Kabul spricht über ihre Ängste und Hoffnungen.]
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Das setzt auch gegenseitiges Verständnis und Respekt voraus.
Kennengelernt hatte das der Autor schon vor vielen Jahren, wo in einem gemeinsamen Tempel auf verschiedenen Ebenen unterschiedliche Glaubensgemeinschaften ihre Heiligen verehrten.
- DW: Häuser der Religionen – Orte praktizierter Diversität
[Europa ist heute religiös divers. Interreligiöser Dialog bringt Menschen unterschiedlichen Glaubens zusammen und baut Konflikte ab. Die Häuser der Religionen sind dabei Treffpunkte und Symbole für Verständigung.] - Deutschlandfunk, Hörfunkbeitrag, 19min: Alltag in Taiwan – Zwischen Mikrochips und China
[In Berichten über Taiwan geht es meist um die Bedrohung aus China oder die Hightech-Industrie. Dabei ist der Inselstaat sehr vielseitig, hat den teuersten Tee der Welt, eine spektakuläre Geografie, tolerante Menschen und eine außergewöhnliche Küche.] - FAZ: Nmecha und Tah – Bigotter Kreuzzug gegen ein Gebet
[Ein Gebet am Ende des Spiels gegen Curaçao erregt die Gemüter. Allerdings nur die Gemüter, die an nichts mehr glauben als an ihre linke Religion.]
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Weltflüchtlingstag 2026
Heute ist der Weltflüchtlingstag.
Dazu einige Beiträge zur Situation in Deutschland, aber auch weltweit.
- Die Zeit: Bündnis fordert Umdenken und mehr Flüchtlingsschutz
[Organisationen, Verbände und Kirchen haben ein Umdenken in Bezug auf den Schutz Geflüchteter gefordert. Besonders stark kritisierte das Bündnis den politischen Diskurs.] - Bundeszentrale für politische Bildung – kurz und knapp: Mit dem Titelthema.
[2025 sank die Zahl der weltweit Geflüchteten erstmals seit Jahren leicht. Dennoch sind weiterhin fast 118 Millionen Menschen auf der Flucht – viele kehren unter unsicheren Bedingungen zurück.]
(Bevölkerungszahl der BRD: etwas mehr als 80 Millionen.) - Statistisches Bundesamt: Über 4 Millionen Geflüchtete und Vertriebene in Deutschland
[3,3 Millionen Menschen sind seit 1950 aus Gründen von Flucht und Vertreibung nach Deutschland eingewandert
Menschen aus der Ukraine und Syrien machen knapp die Hälfte der wegen Flucht und Vertreibung seit 1950 eingewanderten Personen aus
Etwa 700 000 noch lebende Vertriebene des Zweiten Weltkriegs]
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Putin-Kritiker leben gefährlich
Und wieder wurde einer ermordet. Zum jüngsten Vorfall einige Beiträge, dazu aber auch einige ältere, die auf die Vorfälle der letzten Jahre eingehen.
- taz: Auf dem Parkplatz erschossen
[Semyon Skrepetzki begeisterte und verstörte mit seinen Kunstwerken, in denen er das Putin-Regime hart kritisierte. Nun wurde er in Polen erschossen.] - Tagsschau: „Wer hinter dem Mord stecken könnte, ist offensichtlich“
[Der russische Künstler Skrepezki demonstriert mit einer Putin-Karikatur in Berlin. Drei Tage später wird er erschossen. Polens Regierungschef glaubt an einen politischen Mord.] - DW: Mord in Polen – Wer war Semjon Skrepezki?
[Der oppositionelle russische Künstler Semjon Skrepezki ist in Polen erschossen worden. Er war für seine scharfen politischen Karikaturen von Wladimir Putin bekannt. Der mutmaßliche Täter wurde jetzt gefasst.] - ZDF, Filmbeitrag, 4 min: Politische Morde – Putins erbarmungsloser Krieg
[in der ostpolnischen Stadt Biata Podlaka wurde Semyon Skrepetsky auf einem Parkplatz erschossen. Der 44-jährige russische Karikaturist prangerte auf seinen Bildern immer wieder die Machtausübung Putins an.]
(Mit einer Übersicht von einigen vom Kreml angeordneten Morden.) - FR, 24.11.2024: US-Geheimdienstakte veröffentlicht – Wie Putin im Ausland morden lässt
[Das letzte Opfer war 28 Jahre alt und wollte nur weg. Maxim Kusimow wurde ebenso hingerichtet wie andere Kritiker. US-Geheimdienste wissen Bescheid.] - Fokus, 17.02.2024: Nawalny, Prigoschin, Maganow – Wenn auf Putins Zorn der Tod folgt – Die lange Liste der verstorbenen Kreml-Gegner
[Ob der Tiergarten-Mord, Prigoschins Flugzeugabsturz oder jetzt Nawalnys Tod im Straflager – wer Putin ein Dorn im Auge ist, lebt gefährlich. Und muss mit dem Tod rechnen.]
- taz: Billionär will ZDF an den Kragen
[Der reichste Mann der Welt fordert das ZDF auf, eine Unterlassungserklärung abzugeben. Das ist sein gutes Recht, aber trotzdem beunruhigend.] - RND: Elon Musk: Juristisch im Recht – moralisch im Unrecht
[Hat Elon Musk zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen? Oder hat das ZDF in einem Beitrag falsch berichtet? Der Billionär geht rechtlich gegen den Sender vor. Juristisch dürfte er im Recht sein – moralisch aber im Unrecht.]
Zwei Kommentare zu diesem „Deal“.
- FAZ: Mit dem Titelthema.
[Wenn die USA den aktuell kursierenden Deal mit Irans Regime absegnen, verlieren nicht nur sie. Dann ist die Glaubwürdigkeit des Westens dahin. Und der Islamismus feierte seinen größten Erfolg seit Jahrzehnten.]
Beispielhaft einige Passagen aus dem Beitrag:
[Wenn die Weltmacht USA einen Krieg gegen ein international isoliertes, wirtschaftlich ruiniertes Regime nicht zu Ende bringen kann, weil ihr der Atem ausgeht und die Strategie und der politische Wille fehlen, was soll dann Peking von US-Garantien für Taiwan halten? Was Moskau von der NATO-Beistandsklausel? Und was der Dschihadismus von westlicher Entschlossenheit? Für den Islamismus lautet die Lektion: Die demokratischen Staaten stellen sich dem Konflikt mit uns nicht oder sie halten ihn nicht aus. Man kann sie ermüden und zermürben. Die Taliban in Afghanistan haben es vorgemacht.]
[Ob die US-Regierung noch zu begreifen in der Lage ist, was sie mit ihrem Feldzug gegen Iran aufs Spiel gesetzt hat? Und welchen Preis die gesamte freie Welt mit einer Kapitulationserklärung, nach welcher der „Deal“ aussieht, bezahlt?] - taz: 1:0 für Teheran
[In gewohntem Größenwahn verkündet US-Präsident Trump das Friedensabkommen mit Iran. Dabei sind die Konsequenzen des Deals eine Katastrophe.]
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Es wird wieder heiß
- ZDF: Der Sommer kommt – Wetterdienst erwartet landesweit Hitze
[Deutschland steuert auf Hitze zu: Ab Mittwoch steigen die Temperaturen, gebietsweise könnte es über 30 Grad warm werden. Am Freitag sind dann landesweit mehr als 30 Grad möglich.] - HNA: Das Hitze-Wetter kommt nach Deutschland – Worauf Sie jetzt achten sollten
[Die erste extreme Hitzewelle des Jahres rollt an. Heiße Tage können für viele Menschen anstrengend sein. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.] - Umwelt-Bundesamt: Tipps gegen die Sommerhitze
[Durch den Klimawandel erlebt auch Deutschland immer mehr Hitzetage und tropische Nächte. Besonders in dicht bebauten Innenstädten kann die Hitze zum Gesundheitsproblem werden. Unsere Tipps und Hinweise, wie Sie sich und andere vor extremer Hitze schützen.]
- taz: Mit direkter Demokratie die Gesellschaft spalten
[Die SVP ist mit ihrer Stimmungsmache gegen Migrant:innen gescheitert. Eine gute Nachricht – und auch ein Weckruf für die Schweizer:innen.] - FAZ: Die Schweiz bleibt offen
[Das „Nein“ zum Bevölkerungsdeckel verhindert den Bruch mit Europa. Aber ein Wermutstropfen bleibt.] - Tagesschau: Ein unerwartet deutliches Nein zu Einwohner-Obergrenze
[Hohe Mieten waren ein Argument, mit dem die Schweizer SVP eine Begrenzung der Einwohnerzahl begründet hatte. Doch gerade in Städten war das Nein bei der Volksabstimmung deutlich. Die SVP ist enttäuscht, sonst überwiegt Erleichterung.] - RND: Mit dem Titelthema.
[Die rechtskonservative Partei SVP wollte die Zahl der Einwohner in der Schweiz per Volksabstimmung auf maximal 10 Millionen Menschen deckeln. Doch der Plan ging schief. Das ist eine gute Nachricht für die politische Vernunft – und ein Sieg für die Realität.]
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Auch das ist Russland
Russland ist nicht nur Putin, auch wenn man diesen Eindruck bei den täglichen Berichten gewinnen kann.
Heute etwas über einen Leuchtturm in Moskau.
- FAZ: Privates Kinderhospiz – „Hier schützen wir das Leben, dort werden Leben zerstört“
[Ein in Russland einzigartiges Hospiz hilft todkranken Kindern, jeden Moment auszukosten. Die Direktorin sagt, der Krieg widerspreche allem, wofür sie arbeite.]