Das kann man sich fragen, wenn er wieder einmal einerseits eine massive Militärübung zur Blockade Taiwans abhält, andererseits aber seine Wirtschaft wieder mit ausländischen Firmen beleben will, die er vorher in Bedrängnis gebracht hat.
Aber wie abhängig wollen westliche Firmen von so einem Regime sein? Wie wollen sie / wir reagieren, wenn der unabhängige Staat Taiwan angegriffen wird?
Was hat uns die Abhängigkeit von billigem Gas aus Russland beim Angriff auf die Ukraine gelehrt?
Was hat uns der Verlass auf den amerikanischen Schutz bei der neuen Amtszeit von Trump gelehrt?
Beim Angriff auf die Ukraine wurde die „Zeitenwende“ ausgerufen.
Rufen wir beim Angriff auf Taiwan die „Zeitenwende 2.0“ aus? Was soll sie beinhalten?
- RND: Streitkräfte simulieren Blockade; Pekings Kriegsspiele vor Taiwan – mit Kampfflugzeugen und Propagandavideos
[Peking fährt gegen den demokratisch regierten Inselstaat nicht nur seine Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe auf. Mit zunehmend aggressiver Propaganda schwört die Parteiführung ihre Bevölkerung auf die „Vereinigung des Mutterlandes“ ein – und stellt Taiwans Präsidenten in einem Video als Parasiten dar.] - RND: Das Schicksal Taiwans hängt an einem unberechenbaren US-Präsidenten
[Xi Jinpings Absicht ist klar kommuniziert: Chinas Parteivorsitzender möchte Taiwan unter chinesische Kontrolle bringen. Zurück hält ihn wohl nur eine mögliche Reaktion der USA. Doch in Washington sitzt ein unberechenbarer Präsident. Aus taiwanischer Sicht ist das furchteinflößend, kommentiert Fabian Kretschmer.] - FAZ: Werben um Konzernchefs – Xi Jinping, der Genosse der Bosse
[Chinas Staatspräsident trifft internationale Vorstandschefs – auch von deutschen Autokonzernen. Seine Avancen an die Wirtschaft überraschen.] - Tagesschau (10.4.2024): Deutsche Firmen beklagen Nachteile in China
[Zwei Drittel der in China tätigen deutschen Unternehmen fühlen sich dort laut einer Umfrage unfair behandelt. Beim Besuch von Kanzler Scholz in der Volksrepublik fordert die Außenhandelskammer daher Rückhalt.]