- Greenpeace: Waldbrände – Ursachen und Folgen
[Hybris – in der griechischen Mythologie beschrieb dieser Begriff die anmaßende Selbstüberschätzung des Menschen, der im Glauben, den Göttern gleichzustehen, seine Grenzen überschritt – und damit unweigerlich seinen eigenen Untergang heraufbeschwor.] - Deutschlandfunk: Wer Kompensationen will, muss auch in den Klimaschutz investieren
[Das Wetter bestimmt die Ernten der Landwirte. Es ist daher richtig, dass sie subventioniert werden. Aber öffentliche Gelder einfordern und gleichzeitig gesetzliche Vorgaben für Klimaschutz ablehnen – das geht nicht.] - taz: Schnelle Feuer verkohlen mehr
[Der Klimawandel beschleunigt die Ausbreitung von Waldbränden. Eine Studie zeigt nun: Je schneller die Feuer sich ausbreiten, desto mehr Schaden richten sie an.] - FAZ: Klimaresiliente Stadt – Berlin, sei doch mehr Kopenhagen!
[In Kopenhagen sieht Klimaschutz nicht nach Verzicht aus, sondern wie eine Selbstverständlichkeit an einem Ort, an dem man leben will. Wäre doch gelacht, wenn Städte wie Berlin das nicht auch schaffen. Oder?]
Autor: admin
Helfen und Nachdenken
Mal zur Ruhe kommen und nachdenken.
Vielleicht spielen Sie dabei auch einmal Situationen durch, wo Sie Zivilcourage beweisen oder im Notfall erste Hilfe leisten können.
- RND: Sachen machen im Sommer (VIII) – Nachdenken
[Sommer! Endlich Dinge tun, für die sonst keine Zeit ist. Aber womit verbringt man einen Sommer sinnvoll? Diese Frage beantwortet RND-Kolumnist Imre Grimm in seiner kleinen Sommerserie „Sachen machen im Sommer“. Heute: Nachdenken.] - Deutschlandfunk: Wenn Menschen nicht wegschauen
[Zivilcourage heißt, für andere einzustehen, die beleidigt, gedemütigt oder gar bedroht werden. Doch warum handeln manche – und andere nicht? Was Mut und Haltung fördert, lässt sich erforschen und sogar trainieren.] - Tagesschau: Ersthelfer beginnen jede zweite Reanimation
[Etwa 350 Menschen haben vergangenes Jahr pro Tag in Deutschland außerhalb einer Klinik einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Passieren kann das überall. In jedem zweiten Fall schritten Ersthelfer ein und begannen zu reanimieren.]
(Beispiel-Video der TK, weitere auf der Notfallseite)
Schaut man sich die derzeitigen kriegerischen Auseinandersetzungen (wie z.B. Iran mit seinen Vasallen sowie Putin und den Sudan) an, stellt sich die Frage, ob diese noch diplomatisch, durch Sanktionen oder mit „Deals“ zu beenden sind.
Eine Strategie zur Beendigung von Kriegen, die zum Ende des ersten Weltkrieges entstand und dann sehr wirksam zur Beendigung des zweiten Weltkrieges in Deutschland und Japan angewandt wurde (aus dem bpb-Beitrag):
[„Der Bomber kommt immer durch. Die {e}inzige Verteidigung ist der Angriff, und das bedeutet, daß man mehr Frauen und Kinder {s}chneller töten muß als der Feind, um sich selbst zu {r}etten.“ Zur Auflösung der Fußnote[7] Die britische Strategie bemühte sich daher relativ {w}enig um die schwierige und nie befriedigend gelöste Differenzierung zwischen zivilen und mili{t}ärischen Zielen.
{Fehler im Text korrigiert}
Zwei Beiträge über die Wege zur Beendigung von Kriegen und dann drei Beispiele von den aktuellen Konflikten.
- RND (15.01.2023): Lehren aus der Geschichte – Wie Kriege enden
[Kapitulation, Einfrieren, Friedensvertrag – Kriege können ganz unterschiedlich enden. Je nach Umständen sind einzelne Wege wahrscheinlicher. Das zeigen uns die Forschung und ein Blick in die Geschichte.] - bpb (28.04.1995): Das Ende des Bombenkriegs – Ein militärgeschichtlicher Rückblick
[In den vielen persönlichen Erinnerungen zum Kriegsende, die in den vergangenen fünfzig Jahren, aber zumal auch in der letzten Zeit veröffentlicht wurden, ist immer wieder ein Eindruck vorherrschend: Für die Bewohner von Städten war das Kriegsende stets gleichbedeutend mit dem Ende des Bombenkriegs.] - taz: Militärische Eskalation im Jemen – Die Rückkehr des Bürgerkriegs
[Im Jemen flammt der militärische Konflikt erneut auf. Während Saudi-Arabien noch versucht, ihn einzudämmen, eskalieren die Huthis weiter.] - RND: Putins Raketenterror – Kiew braucht Hilfe!
[Die Ukraine hat nicht genug Abwehrraketen, um die eigene Bevölkerung vor dem täglichen russischen Beschuss mit ballistischen Raketen zu schützen. Die USA und der Westen könnten helfen, auch mit der Vergabe von Lizenzen für die Eigenproduktion. Dass sie es nicht tun, grenzt an unterlassene Hilfeleistung.] - RND: Bewaffnete Gruppen töten 169 Menschen im Südsudan
[Schwerbewaffnete Gruppen fallen in mehrere Dörfer an der Grenze zum Sudan ein und schießen ziellos um sich. Dutzende Menschen werden getötet. Hunderte suchen Zuflucht auf einer naheliegenden UN-Basis.]
Schafft die Sonntagsfrage ab!
Einige Beiträge nicht nur zu den anstehenden Landtagswahlen in einigen Bundesländern.
- Deutschlandfunk: Mit dem Titelthema.
[Wahlumfragen sind nur Momentaufnahmen – verhandelt werden sie wie feststehende Prognosen. Das lenkt Unentschlossene und kann kleine Parteien aus dem Parlament drängen. Ein Verbot kurz vor der Wahl bringt nichts. Man muss weiter gehen.] - FAZ: Ost-West-Debatte – Wehe, wenn die Langmut im Westen endet
[Vor den Wahlen befeuern gleich mehrere Parteien das ostdeutsche Sonderbewusstsein. Ihr eigennütziges Spiel ist gefährlich, vor allem für den Osten selbst.] - RND: Sahra Wagenknecht ist längst ein Fall für den Verfassungsschutz
[AfD und BSW spielen immer unverhohlener über Bande. Jetzt bilden sie vor dem Urnengang in Sachsen-Anhalt eine Querfront. Die Bürger sollten sich nicht für dumm verkaufen lassen – und der Staat sollte seine Schlüsse ziehen.]
- RND: Mit dem Titelthema.
[Der Bau der Berliner Mauer hat vor 65 Jahren begonnen. Doch auch knapp 37 Jahre nach ihrem Fall bleibt sie sichtbar. Die Folgen könnten fatal sein.] - RND: Chef des Dachverbandes der DDR-Opfer beklagt „schleichende Legitimierung des Sozialismus“
[Dieter Dombrowski sieht diese Tendenz sowohl links als auch rechts. Von den Gedenkveranstaltungen erwartet er nicht viel. „Am 14. August geht es weiter wie immer“, sagt der frühere CDU-Politiker.] - ZDF: Zeitzeuge erinnert sich:65 Jahre Mauerbau – „Wir waren natürlich zornig!“
[Am 13. August 1961 begann der Mauerbau, vor 65 Jahren. Jörg Hildebrandt erlebte die Grenzschließung zwischen Ost- und Westberlin hautnah. Was geschah, und was bleibt von der Mauer?] - Tagesschau: Berlin erinnert an den Mauerbau
[Am 13. August 1961 begann die DDR-Führung, die Berliner Mauer zu errichten. Bundestagspräsidentin Klöckner mahnt eine Erinnerungskultur an, Kulturstaatsminister Weimer warnt vor einer Verharmlosung der DDR-Diktatur.]
Das wesentliche des nachfolgenden Beitrags steckt wohl im letzten Absatz:
[Das Design der Social-Media-Dienste von Meta sei bewusst schädigend angelegt, sie trügen erheblich zu psychischen Krisen junger Menschen bei, Facebook, Instagram und Whatsapp seien für eine „Störung der öffentlichen Ordnung“ verantwortlich und belasteten die Gesellschaft, so Richter Biedscheid. Das Strafgeld soll in einen Fonds fließen, der die psychische Gesundheit von Kindern unterstützt. Gegen den Beschluss hat Meta selbstverständlich Berufung angekündigt. Muss man noch beschreiben, wie die von der KI dieses Konzerns gemachte Zukunft aussieht.]
- FAZ: Mit dem Titelthema.
[Der Meta-Chef schreibt ein KI-„Manifest“, in dem er eine bessere Welt und jedem Menschen ein besseres Leben verspricht. Glauben sollte man davon kein einziges Wort.]
Sonnenfinsternis am Mittwoch-Abend
Zwei Beiträge mit Hinweisen zum Schutz der Augen.
- Tagesschau: Partielle Sonnenfinsternis – So schützen Sie Ihre Augen
[Am Mittwoch schiebt sich der Mond über Deutschland zwischen Sonne und Erde und erzeugt eine partielle Sonnenfinsternis. Viele wollen das Himmelsereignis verfolgen, aber es gibt dabei ein paar Dinge zu beachten.] - ZDF: Wann und wo die Sonnenfinsternis in Deutschland zu sehen ist
[Am Mittwoch ist die nächste Sonnenfinsternis in Deutschland. Wo und wann man sie am besten beobachten kann – und warum Spanien-Urlauber den besten Blick haben. Ein Überblick.]
Vor 5 Jahren haben wir um unsere Haut zu retten nach einer zwanzigjährigen internationalen Militärinvasion das afghanische Volk wieder den Taliban überlassen.
Vielleicht haben Sie den Film „Operation Kingdom“ gesehen. Dabei kann man besonders nach den letzten Szenen erahnen, wie schwierig es ist, eine bestehende „Kultur“ durch eine andere zu ersetzen.
Zu den nachfolgenden Beiträgen zwei Anmerkungen:
– Zwei der RND-Beiträge sind nur zu einem kleinen, aber wesentlichen Teil lesbar.
– Nach einem Hörfunkbeitrag ist Afghanistan das einzige Land weltweit, in dem Mädchen ab der 7. Klasse der Schulbesuch verboten ist.
- RND: Wo die Taliban-Flagge weht – Was vom deutschen Einsatz in Kundus geblieben ist
[Zehn Jahre lang war die Bundeswehr in Kundus, Deutschland investierte Hunderte Millionen Euro. Heute sitzen die Taliban im ehemaligen Feldlager, die Mischa-Meier-Brücke liegt als Ruine im Fluss. Eine Spurensuche nach dem, was vom deutschen Afghanistan-Einsatz geblieben ist.] - RND: Deutschlands Verantwortung bleibt
[Vor fünf Jahren übernahmen die Taliban in Afghanistan die Macht und immer noch sind fast 22 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Doch weltweit sinken derzeit Budgets für Entwicklungshilfe.] - taz: Zugeständnisse an Taliban – Einladung für weitere Erpressungsversuche
[Die Bundesregierung lässt mehr Taliban-Diplomaten ins Land, um mehr abschieben zu können. Das ist eine moralische Katastrophe und politisch gefährlich.] - taz: Frauen in Afghanistan – Der Ruf nach „Brot, Arbeit, Freiheit!“
[Fünf Jahre nach der erneuten Machtübernahme der Taliban kämpfen Afghaninnen trotz stärker werdender Repression weiter für ihre Selbstbestimmung.] - RND: Frauen im Afghanistan der Taliban -„Das Einzige, was wir noch dürfen, ist atmen“
[Fünf Jahre nach der Rückkehr der Taliban werden Afghaninnen systematisch entrechtet und aus dem öffentlichen Leben gedrängt. Eine Reportage über Frauen, die sich trotz Arbeitsverboten, Repressionen und Angst nicht zum Schweigen bringen lassen.] - unicef, 17.09.2025: Afghanistan: Mädchen seit vier Jahren von Bildung ausgeschlossen
[Statement von UNICEF-Exekutivdirektorin Catherine Russell zum seit vier Jahren andauernden Ausschluss von Mädchen in Afghanistan aus dem Bildungswesen.]
Eine wesentliche Frage aus dem Beitrag:
[Dabei frage ich mich oft, wo Kinder eigentlich lernen, dass sie nicht allein auf der Welt sind. Dass Freiheit dort endet, wo die Freiheit anderer beginnt. Dass Rücksicht und Geduld keine Strafen sind, sondern Voraussetzungen für ein gutes Zusammenleben.]
- taz: Vielleicht erwarten wir von Eltern zu viel
[Nicht alle Familien in Syrien setzen automatisch besser Grenzen als die in Deutschland. Jede Familie ist anders. Aber es gibt einen großen Unterschied.]