- ARD: Mit dem Titelthema.
[Heute ist Siebenschläfer – der Tag, der einer Bauernregel zufolge das Wetter der nächsten sieben Wochen bestimmen soll. Eine zuverlässige Vorhersage?]
Autor: admin
Heute vor 45 Jahren wurde in der DDR das letzte Todesurteil vollstreckt.
Dazu ein Hörfunk-Beitrag und zwei Hinweise auf den Fernsehfilm.
- Deutschlandfunk, hören 5min: Mit dem Titelthema.
[Werner Teske, hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter, wurde 1981 wegen angeblicher Spionage für den Westen zum Tode verurteilt. Getötet durch den sogenannten „unerwarteten Nahschuss“ in den Hinterkopf. Es war die letzte vollstreckte Hinrichtung in der DDR.] - 3sat-Mediathek: Nahschuss
[Der junge Franz Walter hat gerade an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert, als er ein attraktives Angebot vom Auslandsnachrichtendienst der DDR erhält. Geblendet von den vielen Vorzügen, die der neue Job mit sich bringt, nimmt Franz das Angebot an. Zunächst scheinen seine Missionen lediglich dem Informationsbedarf der DDR zu dienen, doch dieser wird bald größer und monströser.] - Fernsehen, arte, 22.07.2026, 14:00 bis 16:10Uhr: Nahschuss
Zweistündiger Totalausfall der Bahn
„Dienstagnacht stand Deutschland still.“
Dazu einige Antworten und Kommentare.
- Tagesschau: Ursache im Funksystem – Was über die Bahn-Störung bekannt ist
[Ein Funk-Ausfall hat deutschlandweit Züge lahmgelegt, die Deutsche Bahn spricht von einem beispiellosen Vorfall und sucht nach Antworten. Was genau passiert ist und wie sich die Störung weiter auswirkt.] - taz: Eine krisensichere Bahn bräuchte eine bessere Finanzierung
[Ein einziges fehlerhaftes IT-Update hat den gesamten Schienenverkehr der Bundesrepublik zum Erliegen gebracht. Solche Ausfälle ließen sich verhindern.] - FAZ: Kleines Bahn-, großes Staatsproblem
[Wohl eine IT-Panne legt den digitalen Zugfunk lahm und stoppt Züge in ganz Deutschland. Das ist mehr als nur ein Bahnproblem.]
Wenn zwei sich streiten lacht der Dritte.
So kann man den derzeitigen Konflikt zwischen Polen und der Ukraine umschreiben, wobei für jeden klar sein dürfte, wer der lachende Dritte ist.
Einen kürzeren Beitrag vom ZDF und einen etwas ausführlicheren von der Deutschen Welle.
- ZDF: Mit dem Titelthema.
[Wolodymyr Selenskyj reist nicht zur Ukraine-Konferenz nach Polen. Hintergrund ist ein eskalierender Streit mit Warschau über eine umstrittene Ehrung mit historischem Bezug.] - DW: Polen-Ukraine: – Die Anti-Putin-Allianz im Geschichtskonflikt
[Ein Konflikt über Geschichte und Schuld eskaliert: Polens Präsident Karol Nawrocki entzieht Wolodymyr Selenskyj den höchsten polnischen Orden, Kyjiw reagiert empört. Im Hintergrund geht es um den polnischen Wahlkampf.]
Zehn Jahre Brexit
- taz: Rücktritt von Keir Starmer – Alternativlos – und doch ist kein Problem gelöst
[Das ging dann doch schnell: Der britische Premierminister ist zurückgetreten. Und ergänzt damit eine Reihe glückloser Regierungsversuche.] - Tagesschau: Zehn Jahre Brexit-Referendum – Der Tag, der Europa veränderte
[Eine von Unwahrheiten geprägte Kampagne endete vor zehn Jahren mit dem Ja zum Brexit. Der damalige Kommissionspräsident Juncker sagt, die EU sei auf den Austritt der Briten vorbereitet gewesen – London jedoch keineswegs.] - FAZ: Die bittere Brexit-Bilanz in sechs Grafiken
[Vor zehn Jahren stimmte Großbritannien für den EU-Austritt. Die wirtschaftlichen Schäden für das Land sind noch größer als damals befürchtet.] - taz: Weniger Wachstum, aber kein Absturz
[Der EU-Austritt hat die britische Wirtschaft verändert – mit spürbaren Kosten, aber ohne den oft vorhergesagten Kollaps.] - taz: 10 Jahre Brexit-Votum in Großbritannien – Zeit der Abrechnung
[Die Mehrheit der Briten hält den Brexit heute für einen Fehler. Neue Kampagnen werben für die Rückkehr in die EU. Doch der Weg ist schwer zu finden.]
- Tagesschau: Zugeständnisse an Kabul – Mehr Abschiebungen – mehr Taliban-Diplomaten
[Die Bundesregierung plant mehr Abschiebeflüge nach Afghanistan. Nach NDR-Recherchen musste sie dafür offenbar eine Bedingung der Taliban erfüllen] - FAZ: Abschiebungen nach Afghanistan – Nicht die Falschen schützen
[Natürlich müssen afghanische Straftäter schnell abgeschoben werden. Dafür mit den Taliban zu reden, bedeutet noch lange nicht, ihr Regime zu normalisieren.] - taz: Mit dem Titelthema
[In Afghanistan werden Proteste gegen die Verhaftung von Frauen brutal niedergeschlagen. M. aus Kabul spricht über ihre Ängste und Hoffnungen.]
Das setzt auch gegenseitiges Verständnis und Respekt voraus.
Kennengelernt hatte das der Autor schon vor vielen Jahren, wo in einem gemeinsamen Tempel auf verschiedenen Ebenen unterschiedliche Glaubensgemeinschaften ihre Heiligen verehrten.
- DW: Häuser der Religionen – Orte praktizierter Diversität
[Europa ist heute religiös divers. Interreligiöser Dialog bringt Menschen unterschiedlichen Glaubens zusammen und baut Konflikte ab. Die Häuser der Religionen sind dabei Treffpunkte und Symbole für Verständigung.] - Deutschlandfunk, Hörfunkbeitrag, 19min: Alltag in Taiwan – Zwischen Mikrochips und China
[In Berichten über Taiwan geht es meist um die Bedrohung aus China oder die Hightech-Industrie. Dabei ist der Inselstaat sehr vielseitig, hat den teuersten Tee der Welt, eine spektakuläre Geografie, tolerante Menschen und eine außergewöhnliche Küche.] - FAZ: Nmecha und Tah – Bigotter Kreuzzug gegen ein Gebet
[Ein Gebet am Ende des Spiels gegen Curaçao erregt die Gemüter. Allerdings nur die Gemüter, die an nichts mehr glauben als an ihre linke Religion.]
Weltflüchtlingstag 2026
Heute ist der Weltflüchtlingstag.
Dazu einige Beiträge zur Situation in Deutschland, aber auch weltweit.
- Die Zeit: Bündnis fordert Umdenken und mehr Flüchtlingsschutz
[Organisationen, Verbände und Kirchen haben ein Umdenken in Bezug auf den Schutz Geflüchteter gefordert. Besonders stark kritisierte das Bündnis den politischen Diskurs.] - Bundeszentrale für politische Bildung – kurz und knapp: Mit dem Titelthema.
[2025 sank die Zahl der weltweit Geflüchteten erstmals seit Jahren leicht. Dennoch sind weiterhin fast 118 Millionen Menschen auf der Flucht – viele kehren unter unsicheren Bedingungen zurück.]
(Bevölkerungszahl der BRD: etwas mehr als 80 Millionen.) - Statistisches Bundesamt: Über 4 Millionen Geflüchtete und Vertriebene in Deutschland
[3,3 Millionen Menschen sind seit 1950 aus Gründen von Flucht und Vertreibung nach Deutschland eingewandert
Menschen aus der Ukraine und Syrien machen knapp die Hälfte der wegen Flucht und Vertreibung seit 1950 eingewanderten Personen aus
Etwa 700 000 noch lebende Vertriebene des Zweiten Weltkriegs]
Putin-Kritiker leben gefährlich
Und wieder wurde einer ermordet. Zum jüngsten Vorfall einige Beiträge, dazu aber auch einige ältere, die auf die Vorfälle der letzten Jahre eingehen.
- taz: Auf dem Parkplatz erschossen
[Semyon Skrepetzki begeisterte und verstörte mit seinen Kunstwerken, in denen er das Putin-Regime hart kritisierte. Nun wurde er in Polen erschossen.] - Tagsschau: „Wer hinter dem Mord stecken könnte, ist offensichtlich“
[Der russische Künstler Skrepezki demonstriert mit einer Putin-Karikatur in Berlin. Drei Tage später wird er erschossen. Polens Regierungschef glaubt an einen politischen Mord.] - DW: Mord in Polen – Wer war Semjon Skrepezki?
[Der oppositionelle russische Künstler Semjon Skrepezki ist in Polen erschossen worden. Er war für seine scharfen politischen Karikaturen von Wladimir Putin bekannt. Der mutmaßliche Täter wurde jetzt gefasst.] - ZDF, Filmbeitrag, 4 min: Politische Morde – Putins erbarmungsloser Krieg
[in der ostpolnischen Stadt Biata Podlaka wurde Semyon Skrepetsky auf einem Parkplatz erschossen. Der 44-jährige russische Karikaturist prangerte auf seinen Bildern immer wieder die Machtausübung Putins an.]
(Mit einer Übersicht von einigen vom Kreml angeordneten Morden.) - FR, 24.11.2024: US-Geheimdienstakte veröffentlicht – Wie Putin im Ausland morden lässt
[Das letzte Opfer war 28 Jahre alt und wollte nur weg. Maxim Kusimow wurde ebenso hingerichtet wie andere Kritiker. US-Geheimdienste wissen Bescheid.] - Fokus, 17.02.2024: Nawalny, Prigoschin, Maganow – Wenn auf Putins Zorn der Tod folgt – Die lange Liste der verstorbenen Kreml-Gegner
[Ob der Tiergarten-Mord, Prigoschins Flugzeugabsturz oder jetzt Nawalnys Tod im Straflager – wer Putin ein Dorn im Auge ist, lebt gefährlich. Und muss mit dem Tod rechnen.]