Stromerzeugung mittels Kernenergie: Trotz großer Risiken beim Betrieb und ungelöster Frage der Endlagerung des Atommülls kocht das Thema wegen angeblicher Kostenvorteile immer wieder hoch.
Aktuell geht es um die „Vorteile der Mini-AKW´s“.
Muss es erst zu Protesten wie damals in Brokdorf oder zu einem größeren Zwischenfall (wie z.B. Tschernobyl oder Fukushima) kommen ehe das Thema wieder (zumindest für einige Jahre) aus der politischen Agenda verschwindet?
- taz: Mit dem Titelthema.
[Minikraftwerke sind der Hoffnungsträger der Atomlobby. Aber die börsennotierten Hersteller der gehypten Anlagen verzeichnen massive Kurseinbrüche.] - CleanThinking: Was Betreiber für ein Mini-AKW zahlen und was sie dafür bekommen
[Kanada baut in Darlington das erste Mini-AKW eines G7-Staats, Russland und China betreiben bereits kleine Reaktoren. Die belegten Kostenschätzungen liegen deutlich über Solar- und Windstrom, und in Deutschland sind neue Anlagen nach dem Atomgesetz verboten.] - CleanThinking: SMR und Atomkraft – Harald Lesch zerlegt von der Leyens „strategischen Fehler“
[Der Physiker erklärt, warum kleine, modulare Kernreaktoren ökonomisch wie technisch keine Antwort auf die Energiewende sind] - CleanThinking: Fast jedes Land kann sich Wohlstand durch erneuerbare Energien sichern
Zehn Länder besitzen fast drei Viertel allen Öls und Gases, das je gefunden wurde. Sonne und Wind reichen dagegen in Ländern, in denen 97 Prozent der Menschheit leben, für mehr als das Zehnfache ihres heutigen Strombedarfs. Zukünftiger Wohlstand ist eng verknüpft mit dem Ausbau erneuerbarer Energien – und dem Abschied von fossilem Zeugverbrennen und Atomkraft. - taz: Schlacht um Brokdorf – Auf dem Bauplatz verloren, vor Gericht gewonnen
[Die Anti-Atom-Bewegung brachte Ende der 70er Hunderttausende auf die Straße. Der Staat versuchte den Protest zu unterbinden – ohne Recht dazu.]