Gestern vor vier Jahren starb eine junge Frau in einem Gefängnis in Teheran.
Zu ihrem Gedenken ein Beitrag.
Dazu ein sehenswerter Film des ZDF über eine Sportlerin aus dem Iran. Er wurde vor einigen Tagen ausgestrahlt, ist aber noch in der Mediathek aufzurufen. Der Film basiert auf einem wahren Vorfall mit einem männlichen Sportler aus dem Iran.
Nach diesem Film können Sie sich vielleicht vorstellen, was im März diesen Jahres hinter den Kulissen abgelaufen ist. Bei den Asienmeisterschaften in Australien gab es einen stillen Protest der iranischen Fußballerinnen.
Dazu zwei Einträge aus Wikipedia, wie gewaltsam das Regime Proteste seiner Bevölkerung zerschlägt.
Zum Schluss noch zwei Beiträge zur aktuellen Situation.
- taz: Gedenken an Jina Mahsa Amini – Du bleibst eine von uns
[Vor vier Jahren starb Jina Mahsa Amini in einem Gefängnis in Teheran. Sie hatte nichts verbrochen, nur ihr Kopftuch nicht „ordnungsgemäß“ getragen.] - ZDF, Film, 100min: Tatami
Die iranische Judoka Leila hat bei der WM gute Chancen auf Gold, doch als sich ein Duell mit der israelischen Favoritin abzeichnet, soll Leila auf Befehl ihres Landes das Turnier abbrechen. - Wikipedia: Tatami
- Tagesschau: Iranische Fußballerinnen Protest, Asyl – und nun zurück in Iran
[Nach ihrem Protest gegen das Regime und zurückgezogenen Asylanträgen in Australien, sind die meisten Spielerinnen der Fußball-Nationalmannschaft wieder in Iran eingetroffen. Teheran bestreitet, dass ihnen nun Konsequenzen drohen.] - Wikipedia: Proteste im Iran 2022/2023
- Wikipedia: Proteste im Iran 2025/2026
- Tagesschau: Vier Jahre „Frau, Leben, Freiheit“ Was von Irans Protestbewegung geblieben ist
[Vor vier Jahren starb Jina Mahsa Amini nach ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei in Iran. Es folgten landesweite Proteste. Frauen haben sich seitdem kleine Freiräume erkämpft – doch die Repression hat sich weiter verschärft.] - taz: Amnesty-Bericht zu Iran – 87 Architekten von Mord, Gewalt und Folter
[Amnesty International macht publik, wer 2022 in Iran die Proteste niederschlug. Die Bezichtigten sind teils bekannte Gesichter des Islamischen Regimes.]