- taz: Das Zeitalter der elektronischen Kriegsführung
[Und jetzt? Bitte kein Kompetenzgerangel zwischen Zuständigkeiten, kein hektisches Freigeben von Kompetenzen. Aber vor allem bitte: keine Panik!] - FAZ: Drohne in Leipzig – „Das kann jeder, der mal einen Lötkolben in der Hand gehalten hat“
[Stephan Kraschanskys Firma schützt den Flughafen London Heathrow vor Drohnen. Im Gespräch erklärt er, was in Leipzig schieflief – und warum es sich wohl nicht um eine Militärdrohne gehandelt hat.] - FAZ: Russland zu beschuldigen hilft nicht weiter
[Der Staat muss gesicherte Erkenntnisse haben, bevor er Moskau für den Anschlagsversuch in Leipzig verantwortlich macht. Wichtiger ist jetzt die Drohnenabwehr.] - FAZ: Hybride Bedrohungen – Digitales Aufrüsten nicht nur an Flughäfen
[Hessens Verfassungsschutz bündelt seine Spionageabwehr in einer neuen Abteilung. Das ist ein entscheidender Schritt – zur richtigen Zeit.] - FAZ: Drohnen als Sicherheitsrisiko – Luftfahrt fordert schnelle Umrüstung der Flughäfen
[Acht wichtige Airports sollen besser gegen unerwünschte Flugobjekte geschützt werden. Der Flugverband erwartet eine Umsetzung bis zum Jahresende. Ausgerechnet der Leipziger Flughafen wurde nicht umgerüstet.]
Der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und jetzige ukrainische Botschafter im Vereinigten Königreich schreibt den jetzigen Natomitgliedern einiges ins Stammbuch.
- DW: Mit dem Titelthema.
[Der frühere ukrainische Armeechef Walerij Saluschnyj fordert, nach neuen Sicherheitsformaten zu suchen, anstatt auf einen Beitritt zur NATO zu warten. Ist diese Einschätzung realistisch und gibt es Alternativen?]
Eine Frage aus dem ersten Beitrag.
Und, kommt Ihnen „Onkel Ernst“ (ebenfalls im ersten Beitrag) irgendwie bekannt vor?
Passend zu diesem Thema rund um die AFD einige Beiträge aus jüngster Zeit:
- taz: AfD-Wählen als Triebabfuhr
[Egal, was passiert, es spielt den Rechtsextremen in die Hände. Warum? Weil es nicht um die Sache geht, sondern um einen Bruch, der Macht verleiht.] - FAZ: AfD-Versprechen – Blaues Wunder
[Die Versprechen der AfD im Osten sind nicht finanzier- und realisierbar. Die Spitzenkandidaten können nur hoffen, nicht regieren zu müssen.] - FAZ: DDR-Verherrlichung – Das passt zur AfD
[„Auferstanden aus Ruinen“ – da stimmt die AfD ein. Was sind da schon 40 Jahre Knechtschaft, Bespitzelung, Folter und Abknallen der eigenen Bürger?] - FAZ: Hitlergruß vor Hotel – Die Kahlgeschorenen wittern Morgenluft
[In einem bulgarischen Urlaubsort bedrohen „Sieg Heil“ brüllende Neonazis eine Gruppe von jüdischen Jugendlichen. Die rechten Parteien Europas sollten das genauso ernst nehmen wie die Migrationskrise in Spanien.]
Immer wieder lesenswert sind die Beiträge von Ronya Othmann in der Kolumne „Import Export“, die gelegentlich in der Sonntagsausgabe der FAZ erscheinen.
Nachfolgend einige Beispiele aus der letzten Zeit, die frei zugänglich sind:
- Mit dem Titelthema.
[Nach dem Sturz von Assad bieten die ersten Veranstalter Syrien wieder als exotisches Reiseziel an. Auch Travel-Blogger und andere westliche Wohlstandkids reizt das „Authentische“ – und die Deutungshoheit.] - Der syrische Islamismus ist auch unser Problem
[Während die Bundesregierung Syriens islamistischen Machthabern den roten Teppich ausrollt, fordert eine syrische Kampagne den sozialen und wirtschaftlichen Tod von Minderheiten.] - Unser Undav
[Deniz Undav ist Kurde, Jeside und Torjäger. Er spielt mit einer Selbstverständlichkeit für „Einigkeit, Recht und Freiheit“, dass uns allen das Herz aufgeht – obwohl für jemanden wie ihn nichts selbstverständlich ist.] - Schluss mit dem Doomsday-Gelaber – wir sind nicht machtlos!
[Die Zukunft ist vielleicht nicht rosig, aber man kann viel für sie tun. Von dem Apokalypse-Gerede der Rechten sollte man sich nicht beeindrucken lassen. Denn man ist nicht machtlos in einer Demokratie.]
Drei Beispiele, wie Firmen / Organisationen durch schlechte Manager uns allen schaden können.
- FAZ: Autokrise – Sparen allein wird die Autobauer nicht retten
[Ein Sparprogramm bei BMW, weitere Stellenstreichungen bei Porsche: Die deutschen Autobauer müssen ihre Kosten senken, aber das genügt nicht. Die Ursachen der Krise reichen tiefer.] - Tagesschau: Bahn-Chefin Palla kritisiert „organisierte Verantwortungslosigkeit“
[Verantwortung, die hin- und hergeschoben wird – und kaum Konsequenzen bei Fehlern. Bahnchefin Palla sieht massive Probleme im Management des Staatskonzern und übt ungewöhnlich scharfe Kritik. Sie sieht aber auch „Helden“ bei der Bahn.] - ZDF, Filmbeitrag 45min: Boing in der Krise – Absturz eines Giganten
[Boing ist einer der größten Flugzeughersteller der Welt. Nach schweren Unfällen kommen Zweifel an der Sicherheit der Flugzeuge auf. Ist es gefährlich, mit einer Boing zu fliegen?
Mitarbeiter und Whistleblower berichten exklusiv von systematischen Qualitätsmängeln, mangelhafter Kontrolle und einer Unternehmenskultur, die wirtschaftliche Interessen über die Sicherheit stellt. Besonders die Produktion der „737 MAX“ ist davon betroffen.]
- taz: Mit dem Titelthema.
[Extreme Wetterereignisse sind medial präsent. Aber über die Klimakrise, die dahinter steht, berichten Medien immer weniger.] - taz: Frankreich lernt aus Waldbränden – Die Botschaft der „Megafeuer“
[Ganze Landstriche könnten durch die „Megafeuer“ in Frankreich unbewohnbar werden. Da helfen keine Pflaster, sondern nur eine neue Art von Solidarität.] - Deutschlandfunk, Hörfunkbeitrag, 5min: Das weiß man über die Feuergewitter in Frankreich
[In Frankreich haben es die Einsatzkräfte nicht nur mit riesigen Waldbränden zu tun, sondern auch mit einem bisher wenig erforschten Wetterphänomen: Feuergewitter heizen den Brand bei Bordeaux mit Stürmen und Blitzen weiter an.] - FAZ: Waldbrände und Hitze – Was man in den Rauchzeichen lesen kann
[Am Erdüberlastungstag waren es in Berlin 37 Grad. Das Fernsehen zeigt Bilder der Waldbrände in Spanien und Frankreich wie aus Katastrophenfilmen. Was kommt, wenn die bestehende Ordnung geht, malt sich die Literatur aus.] - ZDF: Vereinte Nationen warnen vor starkem El Niño im Herbst
[Nach den Rekordtemperaturen des Sommers könnte Klimaphänomen El Niño die globale Wetterlage weiter beeinflussen. UN-Generalsekretär Guterres warnt vor einem heißen Herbst.]
In den Medien geht es im Moment viel um das Thema Leihmutterschaft. Dabei gibt es auch andere Wege um ein Kind in eine Familie aufzunehmen.
Dazu auch ein Blick auf das Thema Schwangerschafts-Abbruch und wie es gegebenenfalls bei guter Beratung und Betreuung eine Alternative gibt.
Aus dem ersten Beitrag:
[Nach Schätzungen des Bundesverbands der Pflege- und Adoptivfamilien fehlen jedes Jahr mindestens 4000 Pflegefamilien. Auf ein Adoptivkind kommen hingegen rund vier Bewerber.]
- FAZ: Mit dem Titelthema.
[Es wird heftig darüber gestritten, was erlaubt ist, um sich einen Kinderwunsch zu erfüllen. Übersehen werden die Kinder, die schon da sind und Fürsorge brauchen.] - profemina: Wie viele Abtreibungen gibt es in Deutschland?
[Die Zahl der Abtreibungen ist im letzten Jahr weiter angestiegen, wie die offiziellen Zahlen des statistischen Bundesamts (Destatis) zeigen. Im Jahr 2023 wurden dem statistischem Bundesamt 106.218 Abtreibungen in Deutschland gemeldet. Das sind 2,2% mehr als im Vorjahr 2022 mit 103.927 Schwangerschaftsabbrüchen.] - Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Vertrauliche Geburt – Unterstützung für Schwangere mit Anonymitätswunsch
[Anonyme Beratungsangebote und die Möglichkeit einer vertraulichen Geburt unterstützen werdende Mütter in schwierigen Lebenslagen. Hier finden Sie Informationen und wichtige Anlaufstellen.] - Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Adoptionen und Adoptionsvermittlung
[Eine Adoption ist für viele Paare die einzige Möglichkeit, eine Familie zu gründen. Im Mittelpunkt der Adoptionsvermittlung steht aber immer das Wohl des Kindes.]
- RND: Mit dem Titelthema
[Die Bilder aus Ceuta sind ein humanitäres Drama – und offenbar das Ergebnis einer politischen Machtdemonstration Marokkos. Die Rechten machen daraus gezielt eine angebliche Bedrohung für ganz Europa, die es nicht gibt.] - ZDF: Migrantenandrang in Ceuta – Was sind mögliche Gründe?
[Zehntausende Menschen aus Marokko erreichen binnen weniger Tage die spanische Exklave Ceuta. Was sind mögliche Gründe für den plötzlichen Andrang von Migranten?]
Einige Beiträge zum heutigen Erd-Überlastungs-Tag.
- RND: Mit dem Titelthema.
[Mehr als 1,7 Erden wären nötig, um den Bedarf der Menschen zu decken. Mit welchen Maßnahmen ließe sich der Erdüberlastungstag verschieben? Touri-Flugreisen sind nur ein kleiner Hebel.] - Tagesschau: Ab heute lebt die Menschheit auf Pump
[Der Erdüberlastungstag markiert symbolisch den Tag im Jahr, an dem die Menschheit mehr natürliche Ressourcen verbraucht hat als die Erde nachproduzieren kann. In diesem Jahr fällt er auf den 30. Juli.] - taz, 09.05.2026: Erdüberlastungstag in Deutschland – Natürliche Ressourcen für 2026 aufgebraucht
[Schon im Mai sind Deutschlands Ressourcen für 2026 rechnerisch ausgeschöpft. Deutschland setzt zu viel auf Öl, Gas und Kohle, kritisieren Umweltverbände.] - statista, 23.07.2025: Earth Overshoot Day
[Der Erdüberlastungstag kommt immer früher]