- FAZ: Mit dem Titelthema.
[Beutet der Osten den Westen aus? Viele Milliarden Aufbauhilfen und nichts als Undank? Nein, sagt der Soziologe Steffen Mau. Wer den Osten als undankbares Kind behandelt und nach Taschengeldentzug ruft, macht es sich zu leicht.] - ZDF, 3 Dokus, je 45 min: Das war die DDR.
[Die dreiteilige Reihe beleuchtet die 40-jährige Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik. Dabei kommen prominente Zeitzeugen und Historiker zu Wort. - DW, mit Film 10 min: Faktencheck – Fake-Kampagne zu neuer Teilung Deutschlands
[Angeblich unterstützen Prominente und Unternehmer eine erneute Teilung Deutschlands. Doch die Videos im Netz sind Teil der russischen Desinformationskampagne „Matrjoschka“. DW Faktencheck zeigt, was dahintersteckt.]
Ein aktueller Bericht über China und ein älterer über Russland.
- ZDF: Wie Peking seine Bürger kontrolliert
[Das Social-Credit-System galt als Symbol für Chinas Überwachungsstaat. Heute kontrolliert Peking die Bevölkerung vor allem mit Kameraüberwachung, Gesichtserkennung und KI.] - RND: Überall Kameras – Russland überwacht Bürger landesweit mit digitaler Technologie
[Aktivistinnen werden mittels Gesichtserkennung in U-Bahn-Kameras festgenommen, Onlinevorladungen machen Wehrdienstverweigerern Druck: Der russische Staat kontrolliert seine Bürger massiv mit digitaler Technologie – und setzt jetzt auch Künstliche Intelligenz ein.]
Keine leichte Kost was uns die FAZ mit den beiden folgenden Beiträgen vermittelt.
- Cybersicherheits-Expertin – „KI probiert Angriffswege schneller aus, als ein Mensch das könnte“
[Künstliche Intelligenz von Open AI und Anthropic hat ungeplant Cyberangriffe durchgeführt. Wie gefährlich ist das? Und was kann jeder tun, um sich zu schützen? Wozu Cybersicherheits-Expertin Haya Schulmann rät.] - Mit dem Titelthema.
[Die KI-Forscher Eliezer Yudkowsky und Nate Soares warnen in ihrem Buch „If anyone builds it, everyone dies“ eindringlich davor, jetzt schon übermenschliche Computer zu entwickeln. Denn wir können das nicht kontrollieren. Ein Auszug.]
- FAZ: Mit dem Titelthema.
[Auf Social Media gibt es einen weiteren Wahnsinnstrend: Bei der „Driving Wrong Way Challenge“ geht es darum, absichtlich auf der falschen Straßenseite zu fahren. Das forderte zuletzt zwölf Tote. Und was sagt Tiktok?]
(Vorab der letzte Absatz des Kommentares:
[Für die „Driving Wrong Way Challenges“ bezahlen die von allen guten Geistern verlassenen Falschfahrer indes unter Umständen mit dem Leben, ihrem eigenen und dem derjenigen, deren Wege sie kreuzen. So zeigt sich wieder einmal, dass die vermeintlich so perfekt funktionierende Selbstkontrolle der Social-Media-Konzerne versagt. „Wir erlauben keine Drohungen, keine Anstiftung oder Verherrlichung von Gewalt, keine Förderung von Straftaten und keine Anleitungen zu schädlichen Handlungen“, heißt es in den Hausregeln von Tiktok. Das ist Schall und Rauch. Die Raserei geht weiter.])
Was muss noch alles passieren, damit gesundheits- und lebensgefährliche „Challenges“ gestoppt werden? Man kann sich nur wundern, welche „Challenges“ im Moment „in“ sind, wenn man mal im Internet danach sucht.
An dieser Stelle bewusst kein Link zu einer Übersicht.
- Deutschlandfunk: Griechenlands Sechstagewoche – Länger arbeiten, weniger verdienen
[Vor zwei Jahren hat Griechenland die Sechstagewoche eingeführt, inzwischen sind auch 13-Stunden-Tage möglich. Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit sinkt. Bei den Beschäftigten kommt davon wenig an.] - Deutschlandfunk: Viertagewoche in Island – Kürzer arbeiten, gleich verdienen
[Vier Tage arbeiten und trotzdem volles Gehalt: Für viele Beschäftigte in Island ist das längst Realität. Das Modell bringt mehr Freizeit, sorgt aber auch für Kritik von Arbeitgebern und teilweise für Einschränkungen bei öffentlichen Angeboten.]
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Social-Media und Einsamkeit
- DW, (Film (1. Beitrag bis 12:20 min)): Epidemie der Einsamkeit in Zeiten totaler Vernetzung
[Internet und Soziale Medien versprechen globale Gemeinschaft, doch junge Menschen sind heute so einsam wie nie zuvor.] - taz, ein etwas spitzzüngiger Kommentar: Social-Media-Sucht – Schuld sind nicht nur die bösen Konzerne
[Wer Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche fordert, sollte sein eigenes Verhalten kontrollieren. Erwachsene sind hier oft kein gutes Vorbild.]
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Ein Moorbrand als Weckruf
Einige Beiträge rund um den Klimawandel.
- Deutschlandfunk: Mit dem Titelthema.
[Der Brand im Hohen Venn ist eine menschengemachte Tragödie. Trockene Moore sind tickende Zeitbomben, weil es immer mehr Extremtrockenphasen gibt. Man muss sie wieder vernässen: Das verringert die Brandgefahr und ist gut für den Klimaschutz.] - FAZ: Hitzesommer – Fataler Gewöhnungseffekt
[Der Klimawandel zwingt zum Handeln. Aber sich von Gewohnheiten zu trennen und Veränderungen anzustoßen, fällt vielen schwer. Der Leidensdruck scheint noch nicht groß genug.] - Tagesschau: Klimapolitik der Bundesregierung – Das Fundament droht zu brechen
[Schwächere Heizungsregeln, ein Fokus auf Gaskraftwerke und ein Haushalt, der beim Klimaschutz kürzt: Was einzeln noch verkraftbar wäre, zerstört in Summe jeglichen Fortschritt bei der Klimatransformation.] - ZDF: Starker El Niño erwartet – Was auf Europa zukommt
[Europa hat gerade eine historische Hitze- und Dürreperiode erlebt. Jetzt könnte ein starker El Niño drohen und das Wetter weltweit aus dem Takt bringen. Was auf uns zukommt.]
Ein weiterer Schritt um zumindest wieder bei einer Art dieser Erkrankung eine Heilung mit Hilfe der mRNA-Technologie zu ermöglichen.
- FAZ: Mit dem Titelthema.
[Die positiven Studienergebnisse von Moderna und Merck & Co. könnten einen gewaltigen Fortschritt im Kampf gegen Krebs markieren – und sind beschämend für die impfkritische US-Regierung.]
In diesem Zusammenhang aber auch ein Blick auf eine andere vielversprechende Möglichkeit der Krebsbekämpfung, der CAR-T-Zelltherapie beim Multiplen Myelom.
- Uniklinik Köln: Erstmals in Deutschland: Komplett ambulante CAR-T-Zelltherapie beim Multiplen Myelom
[Studie zeigt sichere und praktikable Umsetzung]
- taz: Mit dem Titelthema.
[US-Regierung erhebt Sanktionen gegen Präsidentin und Spitzenjuristen des IStGH. Gericht wirft Washington Untergrabung der Rechtsstaatlichkeit vor.] - FAZ: Kampf gegen das Recht
[Es gibt keinen Grund für Hochmut, aber Angriffe auf den Internationalen Strafgerichtshof sind Angriffe auf das gemeinsame Erbe von Nürnberg.] - DW: Strafgerichtshof – Washingtons Sanktionen und Europas Wut
[Warum verhängen die USA erneut Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH)? Nach Donald Trumps jüngster Vergeltungsaktion sieht sich Washington weltweit wachsender Kritik ausgesetzt.]